Neue Regelung auf Lindenberg:

Ärger über Miete für Parkplatz

Parkplatz-Gebühren in einem Wohngebiet entflammen eine hitzige Leser-Debatte. Diskutieren Sie mit!

Vor den Häusern in der Birkenstraße auf dem Lindenberg können jetzt Stellflächen für 15 Euro im Monat angemietet werden.
Bärbel Gudat Vor den Häusern in der Birkenstraße auf dem Lindenberg können jetzt Stellflächen für 15 Euro im Monat angemietet werden.

Maria Haliti hat sich maßlos über die „neueste Abzocke“ in ihrer Straße geärgert, schreibt sie. „Seit dem 1. September müssen Bewohner der Birkenstraße ihren Parkplatz teuer bezahlen.“ 15 Euro im Monat kostet er an Miete. „Wer sich dagegen sträubt, kann zusehen, wo er bleibt.“ Sie selbst sei Bezieherin von Hartz IV. Für sie seien 15 Euro unheimlich viel Geld. Aber auch Alleinerziehende  oder Rentner haben sicherlich nicht soviel im Portemonnaie, glaubt die Mieterin. Bei einer Nachfrage bei ihrer Vermieterin, der Wohnungsgesellschaft, bekam sie  zu hören: Es gebe ja noch genug  andere öffentliche Parkplätze, zum Beispiel in der Kirschenallee. Tagsüber seien sicherlich genügend freie Stellflächen zu finden. Aber abends heißt es dann: Parkplatz suchen und dann ein gutes Stück bis nach Hause laufen.

Was die Mieterin ebenso ärgerte war, dass die Wohnungsgenossenschaft  nun mit einer Beschilderung nachgezogen habe. Wer sich in der Birkenstraße umschaut, findet schnell die Hinweise auf Flächen der beiden großen Vermieter. Der eine wie der andere droht mit dem Abschleppen widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge.

„Wir haben nur nachgezogen“, teilte der Chef der Wohnungsgenossenschaft, René Gansewig, mit. „Wir vermieten unsere Parkplätze zurzeit nicht. Allerdings haben wir in der Birkenstraße eine Umfrage gestartet“, erläutert er. Man wolle erfahren, ob die  Mieter für einen Parkplatz vor der Haustür zahlen würden. 

Einen Parkplatz zu mieten, sei bereits auf der Stellplatzanlage hinter der Birkenstraße möglich gewesen, heißt es dagegen von der Wohnungsgesellschaft. Jetzt habe man sich im Unternehmen entschieden, die Stellplätze vor den Häusern in der Birkenstraße den Mietern kostenpflichtig anzubieten. „Damit wollen wir erreichen, dass unsere Wohnungsmieter mit einem Stellplatz vor ihrem Haus versorgt sind und es keine Behinderungen durch sogenannte Fremdparker gibt“, heißt es.

Kommentare (11)

Ich kann dieses Gejammere nicht mehr hören. 15 Euro im Monat für einen Parkplatz vor der Tür - davon würden Sie in anderen Städten Deutschlands träumen, weil sie den Betrag schon nach drei Stunden parken los wären. Was wünschen Sie sich denn noch alles gratis? Wer das nicht zahlen will, muss eben ein bisschen suchen und zu Fuß gehen. Abgesehen davon ist doch die Frage, ob ein Hartz4-Empfänger überhaupt ein Auto benötigt? Ohne dieses spart er sich nicht nur 15 Euro Parkplatzkosten, sondern auch Steuern, Versicherung, Kraftstoff, Finanzierungskosten und Ärger.

also ich glaube ja wohl nicht was ich da gerade lese,15 euro ist also gejammer für hartz 4 empfänger?????? geht es ihnen noch zu gut??? haben sie eine ahnung was hartz 4 überhaupt bedeutet???? ich habe in baden würtemberg jahre lang gearbeitet,dort hatte ich einen stellplatz in einer bewachten tiefgarage in meinem wohnhaus und dort musste ich nicht mal 15 euro bezahlen,wie können sie es sich erlauben darüber zu urteilen ob ein hartz 4 empfänger ein auto haben darf?wir sollen jede erdenkliche arbeit annehmen aber ambesten gehen wir zu fuss dahin oder wie??? wie kann man nur so ein blödsinn reden,wenn man keine ahnung hat,komischer weise sind in der neustrelitzerstrasse komplett neue parkplätze gebaut worden und dort muss man nicht soviel geld bezahlen,wie kommt das zu stande?sind wir hier auf dem lindenberg etwa andere leute das wir mehr bezahlen müssen? hier wurden einfach nur neue linien gezogen und eine nummer drauf geschrieben und das berechtigt 15 euro zunehmen?jahrelang hat keiner hier geld dafür genommen und keiner hat sich um diese parkplätze gekümmert,letzten winter waren wir tagelang eingeschneit auf diesen parkplätzen,wir haben das blanke eis auf der gesamten birkenstrasse wochen lang gehabt,keiner hat sich gekümmert,im gegenteil der arme hausmeister kam nicht mal mit dem weg hinter her,die armen leute die zb gehbehindert sind,sind nicht mal zu ihrem auto gekommen oder über die strasse,wir haben uns gegenseitig aus unseren parkplätzen befreit,wo war da die neuwoges die jetzt 15 euro für ihre angeblichen parkplätze nimmt?von einer mieterin in meinem aufgang weiß ich das die neuwoges zu dem thema winterdienst auf dem parkplatz gesagt hat,ist nicht unser problem,müssen sie selber sich drum kümmern,ja für 15 euro kann man da nichts erwarten und dann noch den winterdienst in der betriebskostenabrechnung schön abkassieren und übrings sind es nicht nur ein paar schritte zu gehen,denn sobald es nachmittag wird ist der parkplatz in der kirschenalle auch fast voll,sollen wir die abends kommen beim finanzamt parken?????? und auch noch das thema es sind nur noch 5 parkplätze nicht vermietet,erstens es ist doch klar das man irgendwann gezwungen ist einen parkplatz zu mieten,denn keiner will ewig nach einem parkplatz suchen,das ist ja klar,man zwingt indirekt die leute zum mieten des parkplatzes und jeden abend kann man sehen das es nicht nur 5 seien können,denn man braucht abends nur mal die zetel in den autos zählen,schöne neue parkplatzwelt

Ich kann dieses Geflame über Randgruppen nicht mehr hören. Hartz 4 Empfänger dürfen kein Auto fahren? Die sollen natürlich den Bus nehmen. Der fährt zwar immer seltener, aber wieso wollen die überhaupt raus? *Ironie aus* Parkplatzmiete ist schon was happiges, vor allem weil es nur bestimmte Gebiete betrifft und andere nicht. Wieviele Fremdparker hat der Lindenberg oder gibt es einfach nicht genug Parkplätze? Haben viele Familien vielleicht zuviele Autos pro Wohngruppe?

Mich würde zu allererst interessieren, ob der NEUWOGES der Grund und Boden überhaupt gehört?? Immerhin liegt der besagte Parkplatz an einer öffentlichen Straße, die bestimmt nicht aus Mitteln der besagten Firma gebaut wurde. Aber wie immer öffentlich gebaut und bezahlt und privat abkassiert.

ist das so?

Mal sollte überprüfen ob nicht die vielen Firmenfahrzeuge aller Art aus den Wohngebieten abgeschleppt werden sollte. Das würde ein hohes Potential an Parkflächen schaffen. Viele Firmen scheuen sich Firmengelände anzumieten wo Parkflächen integriert sind. Das betrifft nicht nur PKW, auch Kleintransporter und sogar LKW Lastzüge parken auf unseren doch schon engen Straßen. Unternehmen in Wohnblöcken mit Fahrzeugen von etwa 10 sind auch keine Seltenheit. Statt auf dem 50 m weiter liegendenParkplatz abzustellen blockieren diese die Anwohnerplätze. Sicher spielt auch die Anzahl der Fahrzeuge pro Wohneinheit eine Rolle. Hier sollte man das gesamte Parkkonzept mal überdenken da diese Stellflächen niemals für so eine Menge konzipert wurden. Denke mal hier ist das Ordnungsamt mal gefordert, um Ordnung in die Stadt zu bringen. Personalmangel kann hier nicht die Ausrede sein. Bei den anstehenden Strafzetteln kommen spielend die Personalkosten wieder rein! Falschparker haben doch in den Wohngebieten ein leichtes Spiel, bis hin zum Parken entgegen der Fahrtrichtung und Behinderung von Rettungsfahrzeugen. Wozu haben die Anlieger in der Stavener Straße Garagen und einfahrten für ihre Fahrzeuge, nein sie werden auf der Straße geparkt und behindern den fließenden Verkehr. Wenn ein Fahrzeug entgegenkommt gibt es meist Karambolage. Da würde man von den Verantwortlichen wenigstens ein halbseitiges Parken auf dem Gehweg im Sinne eines guten Verkehrsflusses wünschen.

Tut mir leid, aber vielleicht wären Sie besser in Baden-Württemberg geblieben, wahrscheinlich hätten Sie dann nicht mit Hartz4 zu kämpfen und einen bewachten Tiefgaragenplatz. In meinen Augen vergessen Hartz4-Empfänger zu oft, wer es ist, der ihnen das Geld in die Hand drückt. Nicht ihr Fallbetreuer im Amt oder die Politiker in Berlin, sondern ihr Nachbar, der jeden Morgen früh aufsteht, um sich dann für zehn Stunden in die Arbeit zu machen. Sie reden, als hätten Sie einen Anspruch auf einen Verdienst, für den andere täglich arbeiten gehen. Sie hören sich an, als sei es Aufgabe der Politik, Sie an die Hand zu nehmen. Nein, in erster Linie sind Sie gefragt. Ich habe durchaus Verständnis für Personen, die der von Arbeitgebern bevorzugten Altersgruppe "entwachsen" sind oder aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, aber auch von diesem Personensegment erwarte ich Bescheidenheit, solange sie von Geldern leben, die ihnen andere Personen verschaffen (müssen). Wo bitte ist es Abzocke, wenn man für einen Autostellplatz vor der Haustür bezahlen muss? Nur weil in anderen Wohngegenden das Parken noch kostenlos ist? Vergleichen Sie Ihren Wohnstandard mit dem anderer Lagen oder Städte und nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand, statt immer nur nach Zuwendungen des Staates zu schreien!

von der realität, die eigentliche ursache liegt doch beim staat. bei ordentlichen renten und anderen sozialleistungen wünscht man sich menschenwürdiges herangehen und nicht das die leute flaschen sammeln müssen um zu überleben. lieber exportiert man das staatsgeld in kriege die keiner will und unfähige staaten der eu... anser_ wärst du doch in würtemberg geblieben....

also ich weiß echt nicht wo ihr problem ist,erstens sind sie garnicht mehr beim thema parken,sondern sie machen gerade nichts anderes als schubladen denken,zweitens verstehe ich nicht aus welchem grund es normal ist das man aufeinmal für einen parkplatz bezahlen soll der jahrzehnte lang kostenlos wahr obwohl die neuwoges nichts gemacht hat das das rechtfertigt,sie machen nichts anderes als über hartz 4 empfänger zu lästern,alle sind faul,alle haben keine lust zu arbeiten usw.das ist schlimm,denn man kann nicht alle über einen kamm scheren und aus welchen grund ich wieder hier bin und hartz 4 bekomme geht sie überhaupt nichts an und hat mit diesem thema rein garnichts zutun und ihre ausführungen, wer bezahlt hartz 4 usw.auch nicht,da suchen sie sich bitte ein anderes thema,rentner z.b.die ihr leben lang gearbeitet haben und jetzt eine kleine rente haben,sollen diese 15 euro auch bezahlen,geringverdiener und alleinerziehende sollen das auch bezahlen,haben alle diese leute auch kein recht auf einen normalen kostenlosen parkplatz? schreien diese leute etwa nach zuwendungen vom staat? der staat braucht meinen parkplatz nicht bezahlen,denn wenn sie nicht so verbohrt ihre hartz 4 reden schwingen würden,dann hätten sie mitbekommen das ich keine 15 euro für den parkplatz bezahle sondern das ich zu fuss laufe von einem noch kostenlosen parkplatz wir "hartz 4 leute"sind genauso gut und schlecht wie alle anderen auch,es ist frech von ihnen zu sagen wir sollen bescheidenheit üben,sie sind nichts besseres

ich muss leider feststellen das die menschen überhaupt nicht sachlich bleiben,es geht nicht darum das ich hartz 4 bekomme,ich hätte auch schreiben können ich bin eine rentnerin mit kleiner rente,wie es leider vielen geht oder ich hätte schreiben können ich bin eine mutti mit kleinem kind und alleinerziehend oder geringverdiener oder oder,würden dann die leute auch solche reden schwingen? die leute verstehen nicht wodrum es geht,in einer ganzen strasse konnte man jahrzente lang kostenlos parken,niemand hat sich um diese parkplätze gekümmert,jetzt sagt die neuwoges einfach,oh da können wir geld verdienen und setzt den mietern die pistole auf die brust,entweder du bezahlst 15 euro oder du musst zusehen wo du parkst,sie haben nichts weiter gemacht als neue linien zu ziehen und eine nummer drauf zuschreiben,das rechtfertigt doch nicht 15 euro im monat,darum geht es und ich glaube fest daran das sehr viele leute die hier in der birkenstrasse leben das gleiche denken,ich habe mit mehreren gesprochen,doch was sollen die leute machen,sie bezahlen lieber 15 euro als abends rumzusuchen und dann doof dazu stehen,das sollten sie mal in die leserkretik schreiben,denn anscheinend wollen manche nicht verstehen wodrum es geht

Sachlichkeit ist gut!