Einheitskonzert sorgt für Unmut:

Ärger über zu viele Reservierungen

Die meisten Plätze im Parkett werden für Ehrengäste der Stadt gehalten. Das sorgt jetzt in der Viertorestadt für Unmut.

Um das Festkonzert der Philharmone gibt es wenig festlich Ärger.
NK-Archiv Um das Festkonzert der Philharmone gibt es wenig festlich Ärger.

Für das Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in der Marienkirche gibt es im Parkett nur noch Plätze in den hinteren Reihen. Das ärgert Stammbesucherin Margit Haese. Sie weiß, dass sie für das Konzert rechtzeitig Karte kaufen muss.  Aber was sie in diesem Jahr erlebte, dass verwunderte und ärgerte sie schon. „Es waren nur noch die drei letzten Reihen im Parkett im Angebot“, berichtete sie am Lesertelefon. Alle anderen Parkettplätze seien bis zum 16. September für VIP-Gäste des Rathauses reserviert. Für sie unverständlich. „Ich kenne es aus den Vorjahren, da waren drei bis fünf Reihen für Gäste freigehalten.“

Die Pressesprecherin des Rathauses, Doreen Duchow, bestätigt die Auskunft. Seit dem 13. Juli seien Karten für das Festkonzert im Ticketservice für die Reihen 17 bis 20 im Parkett, im Sparkassenrang und auf der Orgelempore für 8 Euro erhältlich. „Karten für die Reihen 1 bis 16 im Parkett werden zunächst bis zum 15. September reserviert“, teilte sie mit. Für diese Reihen verschickte die Stadt Einladungen an die Mitglieder der Stadtvertretung, sachkundige Einwohner, Neubrandenburger Unternehmen, Behörden sowie Vereine und Verbände, die sich für die Stadt engagieren. Mit  dieser Einladung werden ihn auch Konzertkarten zum Kauf angeboten. Ab dem 16. September gehen reservierte Karten, die nicht in Anspruch genommen wurden, dann in den freien Verkauf. Mit dieser Verfahrensweise haben die Stadt gute Erfahrungen gemacht, so Doreen Duchow. 

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