Zwist mit Veranstalter:

AfD plant trotz Ausladung vom Demokratiefest einen Stand

Die Partei will trotz der Absage durch die Gewerkschaft am Tag der Arbeit Flagge zeigen. Laut Kreissprecher Rösler hat die AfD jetzt sogar mehr Aufmerksamkeit gewonnen.

AfD-Kreissprecher Andreas Rösler.
Georg Wagner AfD-Kreissprecher Andreas Rösler.

Den vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ausgesprochenen Ausschluss vom diesjährigen Demokratiefest am 1. Mai in Neubrandenburg will die Alternative für Deutschland (AfD) nicht nachkommen. Das sagte am Dienstag der Kreissprecher der Partei, Andreas Rösler. "Dann stellen wir uns mit unserem Info-Stand eben neben dem Demokratiefest und neben dem Marktplatz auf", so der Burg Stargarder Rösler.

Der nach eigenen Worten dem Auftrittsverbot durch die Gewerkschaft sogar dankbar ist: "Jetzt können wir doch mehr Aufmerksamkeit genießen." Zudem wolle man am 1. Mai in Neubrandenburg mit deutlichen Worten auf die Ausladung durch die Gewerkschaft aufmerksam machen.

Die Ziele der AfD würden mit dem Thema des "Demokratiefestes", das "Zeit für mehr Solidarität" heißt, nicht übereinstimmen, hieß die Begründung der Gewerkschaft. Das wies Rösler zurück. Der DGB grenze eine Partei aus, die im Kreistag und der Stadtvertretung Neubrandenburg sitze und nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werde. 2015 war die AfD bei der DGB-Veranstaltung in Neubrandenburg vertreten, der Stand war aber zeitweise von Polizisten geschützt worden.

 

 

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