Vermisst:

Altentreptower wird tot aus Tollense geborgen

Trauriges Ende einer neunstündigen Suchaktion: In Altentreptow haben Polizei und Rettungshundestaffel einen Mann nur noch tot auffinden können. Der 79-Jährige war seit einem Tag vermisst worden.

Trauriges Ende der Vermisstensuche: Die Feuerwehr Altentreptow birgt den Leichnam aus der Tollense.
Weinreich Trauriges Ende der Vermisstensuche: Die Feuerwehr Altentreptow birgt den Leichnam aus der Tollense.

Gegen 8 Uhr am Montag wird der Polizei gemeldet, dass seit den Abendstunden des 8. Februar ein 79-jähriger Mann von seinem Spaziergang nicht mehr heimgekehrt war. Kurz darauf setzt eine umfangreiche Suche nach dem Vermissten ein. Neben mehreren Polizisten sind auch mehrere Fährtenhunde im Einsatz. Zur Mittagszeit taucht ein Polizeihubschrauber am Himmel über Altentreptow auf und unterstützt die Aktion aus der Luft.

Zu der Zeit hat Dr. Alexandra Busemann von der Johanniter Rettungshundestaffel, Ortsverein Stralsund, mit ihrem Hund Hektor, ein Deutsch Drahthaar, bereits weite Teile der Gartensparte Süd und der Südstadt abgesucht. In regelmäßigen Abständen hält sie dem Vierbeiner einen Schuh des Vermissten hin. Mehrfach gibt der Hund durch Bellen bekannt, dass er Witterung aufgenommen hat und den Geruch erkennt. Doch der Vermisste selbst bleibt verschwunden.

Bis nach Thalberg dehnen die Polizisten die Aktion aus. Als kurz nach 15 Uhr eine Frau ihnen mitteilt, den Vermissten möglicherweise unter der Tollensebrücke an der Tankstelle entdeckt zu haben, stecken allen Uniformierten und Hunden viele Kilometer in den Beinen. Der Hinweis wird zur traurigen Gewissheit. Nachdem die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr den Toten geborgen hatten, wird er schnell als jener Mann identifiziert, der von den Angehörigen als Vermisst gemeldet wurde. Nun wird von Kriminalpolizei und Ärzten geprüft, ob ein Unfall oder ein Verbrechen vorliegt.

 

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