Demonstrationen angekündigt:

Am 1. Mai gleicht die Stadt einer Festung

Bis zu 800 Polizisten ziehen am 1. Mai in Neubrandenburg ein. Die verkünden ihre Botschaft sogar über die Videowände.

Ein zeitlich beschränktes Halteverbot gilt für Straßen in der Oststadt.
Andreas Segeth Ein zeitlich beschränktes Halteverbot gilt für Straßen in der Oststadt.

Eine große Sorge treibt die Neubrandenburger am 1. Mai um: Hoffentlich bleibt ihre Heimatstadt vor größeren Krawallen verschont. Neben dem traditionellen Demokratiefest der Gewerkschaften, Parteien und Verbände auf dem Marktplatz und der Kundgebung der rechtsextremen NPD in der Oststadt haben noch zahlreiche andere Veranstalter Demonstrationen und Mahnwachen angemeldet - unter denen Parteien wie die Linken und Bündnis 90/Die Grünen und die Initiative „NB nazifrei“. Dieses Bündnis gibt bekannt, dass sich die NPD am um 12 Uhr an der Kreuzung Juri-Gagarin-Ring/Helmut-Just-Straße treffen will.

Wahrscheinlich 700 bis 800 Polizisten rücken in Neubrandenburg ein, um einen friedlichen Verlauf der Kundgebungen zu gewährleisten – darunter die komplette Bereitschaftspolizei Mecklenburg-Vorpommerns, hieß es aus dem Polizeipräsidium. Die Ordnungshüter rufen die Neubrandenburger und deren Gäste auf, sich von jeder Form der Gewalt zu distanzieren und das Recht auf freie Meinungsäußerung friedlich in Anspruch zu nehmen. Selbst von den Videowänden an der alten Post in der Innenstadt und am Rathaus „blitzt“ der Appell 20 Mal pro Stunde auf.

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