Ein Zeichen für den Klimaschutz:

An den Stadttoren wird’s dunkel

Um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen, schaltet die Stadt am Samstag für eine Stunde die Außenbeleuchtung der vier Stadttore aus.

Das sonst so hell erleuchtete Treptower Tor wird am Samstagabend für eine Stunde ganz dunkel sein. 
Jens Büttner Das sonst so hell erleuchtete Treptower Tor wird am Samstagabend für eine Stunde ganz dunkel sein. 

Licht aus, Klimaschutz an – das ist die Parole für den kommenden Samstagabend. Denn von halb neun bis halb zehn wird in Tausenden Städten rund um den Erdball die Beleuchtung von bekannten Gebäuden ausgeschaltet. Auch die Viertorestadt macht mit: „Neubrandenburg beteiligt sich wieder an der Aktion und schaltet für eine Stunde die Außenbeleuchtung der vier Stadttore aus“, sagt Kathleen Bötel, Sprecherin der Stadt. Damit stellt sich Neubrandenburg in eine Reihe mit dem Colosseum in Rom oder der Golden Gate Bridge in San Francisco.

Der Grund für die Dunkelheit: die „Earth Hour“ (Stunde der Erde) vom Naturschutzbund World Wide Fund Of Nature (WWF). Die Organisation möchte mit der Aktion seit 2007 auf die immer noch großen Klimaschutzprobleme in der Welt aufmerksam machen. „Auch die Bedeutung von jedem einzelnen Menschen für den Klimaschutz soll so gezeigt werden“, so Bötel.

Die Aktion hat nicht nur Befürworter. Kritiker wie die Zeitung „taz“, der Naturschutzbund Deutschland hatten 2007 zur Gegenaktion „Licht an – aber richtig“ aufgerufen. Statt symbolisch für eine Stunde das Licht auszuschalten, sollten die Leute lieber auf Energiesparlampen und Ökostrom setzen.

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