Unfall mit heißem Dampf:

Arbeiter nicht mehr in Lebensgefahr

Mit schweren Verbrühungen wurde ein Bauarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert. Nun befindet er sich auf dem Weg der Besserung.

Am Rand der Baustelle Krämerstraße/2. Ringstraße in Neubrandenburg kam es am Freitag zu einem Arbeitsunfall.
Jörg Franze Am Rand der Baustelle Krämerstraße/2. Ringstraße in Neubrandenburg kam es am Freitag zu einem Arbeitsunfall.

Ein Arbeiter, der am Freitag bei einem Unfall in Neubrandenburg schwere Verbrühungen erlitten hat, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Neubrandenburg. Nach bisherigen Ermittlungen hatte der 48-Jährige auf einer Baustelle ein Ventil der Fernwärmeleitung aufgedreht. Dabei sei plötzlich sehr heißer Dampf ausgetreten und habe den Mann verbrüht. Retter brachten ihn ins Klinikum.

Polizei und Arbeitsschutzbehörde, die erst später von dem Vorfall erfuhren, untersuchen nun, wie es zum Unfall an der Fernwärmeleitung der Stadtwerke kommen konnte. Die Unfallstelle gehört zu einer größeren Baustelle in der Innenstadt, auf der gerade ein neues Wohnquartier entsteht.

 

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!