Mahnwachen und Party:

Aufruf zum Protest: Friedland soll kein Ort für Neonazis sein

Die Friedländer bitten erneut auf die Straße. Am Sonnabend lädt das Bündnis „Friedland – friedliches Land“ ab 11 Uhr zu einem Friedensfest unter dem Motto „Kein Ort für Neonazis in Friedland“ an die Ruine der Nikolaikirche. Die Rechten marschieren zeitgleich durch die Stadt.

Anett Seidel Am Montagabend sind bereits hunderte Friedländer auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.

Die Friedländer hatten bereits am Montag deutlich gemacht, dass Neonazis in der Stadt nichts zu suchen haben. Hunderte Menschen haben an einem Friedensgebet teilgenommen und sind anschließend mit Kerzen zur Ruine der Nikolaikirche gezogen.

Die Friedländer sind mit ihrem friedlichen Protest gegen die fremdenfeindliche Hetze nicht allein. Sie bekommen Unterstützung von zahlreichen überregionalen Bündnissen sowie allen demokratischen Parteien und vielen Organisationen. Alle Beteiligte rufen dazu auf, sich an dem Friedensfest zu beteiligen. Gleichzeitig sind an verschiedenen Orten in der Stadt Mahnwachen als Zeichen friedlichen Protestes geplant. „Demokratisches Ostvorpommern – Verein für politische Kultur“ lädt dazu um 9.30 Uhr ans Neubrandenburger Tor ein, um unter dem Motto „Willkommenskultur statt Asylhetze“ neuem Rassismus eine Absage zu erteilen. Es wird empfohlen bis spätestens 10 Uhr in der Stadt zu sein, weil anschließend mit umfangreichen Straßensperrungen zu rechnen ist.

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