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Aus 25 Metern voll aufs Blatt

Weltzin.Ein sicheres Auge und eine ruhige Hand haben Ricarda Wegner, Ellen Klocksiem und Egon Bahr bewiesen. Beim traditionellen Maibockschießen des ...

Ins Schwarze zu treffen ist nicht so einfach. „Da ist die Zehn“, meint Daniel Völkert zu Anita-Elisabeth Klockziem. Dahinter stehen Maik Hoffmann und Susanne Blömer. [KT_CREDIT] FOTO: karlheinz Engel

Weltzin.Ein sicheres Auge und eine ruhige Hand haben Ricarda Wegner, Ellen Klocksiem und Egon Bahr bewiesen. Beim traditionellen Maibockschießen des Weltziner Schützenvereins erzielten sie die meisten Ringe. Die drei konnten sich damit am Sonnabend als Preise die besten Wildbretportionen des zuvor von einem Jäger im Gemeindegebiet erlegten Rehbocks auswählen. Geschossen wurde mit Kleinkalibergewehren über Kimme und Korn auf eine Distanz von 25 Meter.
Beim Vorausscheid hatten die Schützen auf normale Ringscheiben anzulegen. Wer mindestens eine Acht erreichen wollte, hatte auf die Entfernung einen Spielraum von lediglich 4,5 Zentimeter. „Das ist wirklich nicht viel, wenn man bedenkt, dass mit offener Visierung, das heißt ohne optische Hilfsmittel geschossen wird“, erläuterte Vereinsvize Arndt Bauer. Dennoch traf manch einer sogar auf den Punkt, also eine Zehn. Die besten Ringscheibenschützen traten schließlich im Finale zum Einzelschuss auf die Bockscheibe an. Das Reglement sah drei Wertungskategorien vor. Sieger wurde, wer auf 25 Meter das lediglich zwei Zentimeter große Blatt am vollkommensten traf. „Unser Maibockschießen ist ähnlich dem Silvesterkarpfenschießen ein Jedermannwettbewerb“, erklärte Vereinspräsident Maik Blömer. Die Leistungen der Gelegenheitsschützen seien recht bemerkenswert gewesen.
Im Rahmenprogramm indes übten sich die Weltziner Kinder im Armbrust- und Bogenschießen. Beim Schützenverein hofft man, dass der eine oder andere von den Steppkes später einmal als Mitglied gewonnen werden kann.khe