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Baggerunfall beschäftigt Justiz

Nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen Baufahrzeug und Fußgänger sind die  polizeilichen Ermittlungen aber vorläufig abgeschlossen.

Als dieser Bagger rückwärts fuhr, überrollte er einen Mann, der daraufhin starb.
Andreas Segeth/Archiv Als dieser Bagger rückwärts fuhr, überrollte er einen Mann, der daraufhin starb.

Der Tod eines Menschen am 4. Februar in Neubrandenburg ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag auf Nachfrage sagte, seien zwar die polizeilichen Ermittlungen vorläufig abgeschlossen, allerdings prüfe die Staatsanwaltschaft gegenwärtig noch, ob weitere Ermittlungen in Frage kämen.

Am 4. Februar wurde ein 55-Jähriger bei dem Versuch, die Woldegker Straße zu überqueren, von einem Bagger erfasst. Dabei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er an der Unfallstelle verstarb. Der Baggerfahrer soll nur wenige Augenblicke zuvor sein Gefährt in Bewegung gesetzt haben. Kurz danach hat das Fahrzeug den Mann überrollt.

Nach ersten Erkenntnissen seinerzeit soll der Mann ziemlich zügig unterwegs gewesen sein. Wer wen übersehen hat, konnte noch nicht geklärt werden.

Laut Staatsanwaltschaft ist derzeit alles möglich: Von einer Einstellung des Verfahrens bis hin zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung.