Jetzt geht es los:

Bau der Ortsumgehung gestartet

Auch wenn das Schicksal der ganzen Ortsumgehung noch in den Sternen steht - der erste Bauabschnitt wird nun tatsächlich in Angriff genommen. Bis zum Abriss der Brücke dauert es aber noch bis zum nächsten Frühjahr.

Die tatsächlichen Arbeiten haben bereits zwei Wochen vor dem symbolischen Akt begonnen. Hier werden schon fleißig neue Leitungen verlegt.
Andreas Segeth Die tatsächlichen Arbeiten haben bereits zwei Wochen vor dem symbolischen Akt begonnen. Hier werden schon fleißig neue Leitungen verlegt.  

Nach Jahrzehnten der Planung wurde am Montag tatsächlich der symbolische erste Spatenstich für den ersten Bauabschnitt der Ortsumgehung Neubrandenburg vorgenommen werden konnte. "Gut Ding will Weile haben", sagte Oberbürgermeister Paul Krüger vor den zahlreich versammelten Planern, Politikern und Bauleuten. Trotz aller Schwierigkeiten sei er froh, "dass wir heute soweit sind." Er erinnerte daran, dass es erste Pläne für die Straße bereits in den 60-er Jahren gab, als Neubrandenburg gerade mal 30 000 Einwohner hatte. 1990 rückten die Pläne dann in den vordringlichen Bedarf der Bundesverkehrswegeplanung.  2002 dann der "Riesenrückschlag", so Krüger: Die baufertige Planung für die vierspurige Straße wurde verworfen und das aktuelle dreispurige Modell musste entwickelt werden.

Neubrandenburg brauche die komplette Umgehungsstraße, redete auch er den Ministeriumsvertretern von Land und Bund nochmal ins Gewissen. Als einziges Oberzentrum zwischen Berlin und Küste müsse die Stadt enorm viel Verkehr verkraften.

Bis zum Frühjahr 2014 wird man zwischen Oststadt und Innenstadt noch vierspurig fahren können. Der Abriss des ersten Brückenteils ist frühestens ab März oder April vorgesehen.

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Kommentare (2)

Da wird ja mal wieder mit euphorischem Optimismus gesprüht. Bau der Oststadtbrücke gestartet, das ist sicher; alles andere ist vage.

hoffentlich und arbeitet im 2 schichtsystem in der pampa an der brücke und hält sich nicht wie am ring ein halbes jahr an der arbeit fest bis der winter die arbeiten einfriert. irgendwie habe die projektführer nix gelernt, keine ahnung von prozeßoptimierung geschweige zeilgerichteter netzplanung. in der ddr hatten wir zwar oft kein material ud die leute standen rum, aber wenn es dann da war, funktionierte der rest wie am schnürchen....jedenfalls ist noch niemand am ring wegen überarbeitung gestorben. leute gibt es ja auch zu hauf beim arbeitsamt die einen bagger fahren können. solche projekte müssen zügig und kompromißlos durchgeführt werden. aber es ist jetzt schon abzusehen das das geld wieder nicht reicht für bestimmte attägliche radwege und da spürt man an der arbeitsintensität, jungs irgendwie müssen wir schon über den winter kommen....also macht langsam....