Treptower brauchen Geduld :

Baustelle dauert länger

Seit Monaten ziehen sich nun schon die Bauarbeiten im Bereich der Loickenziner Chaussee hin - und deren Ende verzögert sich noch.

Die Arbeiten dauern an: Wer Richtung Loickenzin möchte, muss auch weiterhin einen Umweg in Kauf nehmen. Die Route wird nicht wie geplant fertig. 
Paulina Jasmer Die Arbeiten dauern an: Wer Richtung Loickenzin möchte, muss auch weiterhin einen Umweg in Kauf nehmen. Die Route wird nicht wie geplant fertig. 

Gartenbauingenieur Ulrich Otzen vom Altentreptower Gartenbauunternehmen Mohns und Otzen sollte Recht behalten. Schon im Juli sagte er: „Ich habe es noch bei keiner Straße in Altentreptow erlebt, dass die pünktlich fertig war.“ So wird es auch dieses Mal sein – direkt vor den Toren seiner Firma in der Loickenziner Chaussee.
Dabei hieß es noch im September seitens des Bürgermeisters Volker Bartl (CDU), dass die Straße zum 1. November übergeben werde. Doch die Altentreptower und ihre Besucher müssen sich nun doch länger in Geduld üben, wie Claudia Ellgoth, Fachbereichsleiterin Bau-, Ordnungs- und Sozialamt, bestätigt. Es sei nun der 10. November avisiert. Dann gebe es aber nur die Freigabe für den Pkw-Verkehr.

Immerhin ab Mittwoch soll die Asphalttragschicht eingearbeitet werden, sagt Ralf Piontkowski, Bauleiter bei der Neubrandenburger Straßen- und Tiefbau (NST) GmbH. Und ab kommendem Dienstag, 4. November, müssen sich die Anwohner und Autofahrer auf die nächste Sperrung gefasst machen. Sie soll bis Montag, 10. November, dauern. Die Barkower Straße wird dann komplett dicht sein, also vom Abzweig Stralsunder Straße angefangen – bis hoch zum Ortsausgang. Gleichzeitig würde aus der Loickenziner Straße wieder eine beidseitig befahrbare Strecke werden, kündigt der Bauleiter an. Um die Zeit des 6. und 7. Novembers kommen Beschilderung und Markierungsarbeiten auf dem gesperrten Abschnitt hinzu.

Als Grund für die Verzögerung gibt Ralf Piontkowski das schlechte Wetter der vergangenen Wochen an. Außerdem seien Probleme beim Straßenbau aufgetreten, die nicht vorhersehbar waren. Der Bauleiter denkt beispielsweise an die Fundamente der Brücke, die entsorgt werden mussten.

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