Straße bei Mölln bleibt gesperrt:

Bei Baustelle kein Ende in Sicht

Auf der Straße zwischen Klein Helle und Mölln tut sich nichts. Ein 100 Meter langer Abschnitt macht Ärger. Dieses Jahr wird die Strecke wohl nicht mehr fertig. Und dann wartet noch ein zweiter Bauabschnitt.

Zwei Kilometer sind es zwischen Klein Helle und Mölln. Da auf der Strecke jedoch gebaut wird, bleibt den Autofahrern nur der 17 Kilometer lange Umweg über Rosenow und Groß Helle.
Gesine Prägert Zwei Kilometer sind es zwischen Klein Helle und Mölln. Da auf der Strecke jedoch gebaut wird, bleibt den Autofahrern nur der 17 Kilometer lange Umweg über Rosenow und Groß Helle.

Wer von Klein Helle nach Mölln fahren will, braucht starke Nerven. 1,2 Kilometer sind die beiden Orte nur voneinander entfernt. Doch seit Februar ist die Straße wegen Baumaßnahmen nicht befahrbar. Und bleibt es wahrscheinlich auch noch bis nächstes Jahr. Die Bewohner müssen einen etwa 17 Kilometer langen Umweg über Rosenow und Groß Helle in Kauf nehmen.

Dieser Zustand wird sich in diesem Jahr nicht mehr ändern. Ein 100 Meter langer Abschnitt macht den Bauleuten einen Strich durch die Rechnung. Da der Untergrund der Straße aus Torf und Moor besteht, haben Bauleute mehrere Schichten Kies auf den Boden geschüttet. „Diese müssen einen bestimmten Setzungswert erreichen, damit weitergearbeitet werden kann“, erklärt Möllns Bürgermeister Johannes Krömer. 90 Prozent der Strecke hätten den richtigen Setzungswert erreicht, nur der besagte Abschnitt sacke immer noch leicht, erzählt Ronny Seidel vom Planungsbüro.

Unklar ist bislang, wann der zweite, ein etwa 400 Meter langer Bauabschnitt direkt vor Mölln, in Angriff genommen werden kann. Er war aus Kostengründen noch nicht begonnen worden.

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