Wahllokale geschlossen - jetzt wird ausgezählt:

Wer wird neuer Oberbürgermeister von Neubrandenburg?

Alle Wahllokale sind ausgezählt. Am 15. März wird es eine Stichwahl um den Posten des Oberbürgermeisters in Neubrandenburg geben.

Wenig Andrang bei der OB-Wahl in Neubrandenburg am frühen Nachmittag im Wahllokal 42 in der Südstadt.
Maria Hantschmann Wenig Andrang bei der OB-Wahl in Neubrandenburg am frühen Nachmittag im Wahllokal 42 in der Südstadt.

Nach der Auszählung aller 58 Wahllokale steht eine Stichwahl zwischen Einzelbewerber Silvio Witt und dem Kandidaten der Partei Die Linke, Torsten Koplin, ins Haus. Sie wird am 15. März stattfinden.

Witt hat den ersten Wahlgang mit 43,12 Prozent der Stimmen für sich entschieden, Koplin vereinte 26,76 Prozent der Stimmen auf sich. CDU-Kandidatin Diana Kuhk liegt mit 16,69 Prozent auf Platz 3, es folgen Michael Nötzel (Einzelbewerber) mit 8,86, Michael Stieber (SPD) mit 4,17 und Manfred Pawlowski (FDP) mit 0,40 Prozent.

Recht mager ist die Wahlbeteiligung ausgefallen: Sie lag knapp bei 44,4 Prozent.

Bei der OB-Wahl vor sieben Jahren nutzten im ersten Wahlgang 45,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Chance zur Wahl.

Hintergrund zur OB-Wahl

Als Nachfolger für den altersbedingt ausscheidenden Amtsinhaber Paul Krüger (CDU) haben sich eine Frau und fünf Männer beworben. Für die CDU will Diana Kuhk, für die Linke der Landtagsabgeordnete Torsten Koplin, für die SPD Michael Stieber und für die Liberalen Manfred Pawlowski. Einzelkandidaten sind der Stadtvertreter Michael Nötzel und der Kabarettist Silvio Witt.

Der 64-jährige Krüger, ehemaliger Bundesforschungsminister, war 14 Jahre im Amt. Im April will die CDU auch die Oberbürgermeisterämter in Greifswald und Stralsund verteidigen. Außerdem werden in 15 weiteren Städten die Verwaltungschefs neu gewählt.

Neubrandenburg ist mit knapp 65 000 Einwohner die drittgrößte Stadt im Nordosten.

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