Verkehrsunfall:

Betrunkener Radfahrer prallt gegen Straßenmast

Geh- und Radweg in voller Breite ausnutzend, ist ein Mann mit seinem Fahrrad durch die Neubrandenburger Nacht gefahren. Bis ihn ein Hindernis jäh stoppte, was schlecht für ihn war.

Die Polizei stellte fest, dass der Radfahrer stark betrunken war.
Patrick Pleul/Symbolfoto Die Polizei stellte fest, dass der Radfahrer stark betrunken war.

Ein Radfahrer hat sich am Montagabend bei einem selbstverschuldeten Unfall auf der Woldegker Straße schwer verletzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 33-Jährige gegen 21.45 Uhr mit seinem Rad in Richtung Stadtzentrum unterwegs. Bei seiner Fahrt soll der Mann schwankend unterwegs gewesen sein – mal fuhr er auf dem Rad-, dann wieder auf dem Gehweg, aber immerhin auf der richtigen Straßenseite, hieß es.

Auf Höhe der Abfahrt zur Sponholzer Straße endete die Fahrt aber jäh: Bei einem erneuten Schlenker vom Rad- auf den Gehweg übersah der Radfahrer offenbar einen Laternenmast und streifte mit seinem Drahtesel das Hindernis. Der 33-Jährige habe das Gleichgewicht verloren und sei gestürzt, so die Polizei weiter. Dabei zog er sich Schürfwunden in der rechten Gesichtshälfte zu und brach sich das rechte Schlüsselbein. Das Unfallopfer musste mit dem Rettungswagen ins Klinikum transportiert werden.

Bevor er dort behandelt wurde, ließen ihn die Polizisten aber noch ins Röhrchen pusten. Und siehe da: Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,52 Promille. Die Kriminalpolizei ermittle nun gegen den Mann wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr. Dem Radfahrer drohen nun eine Geldbuße und der vorübergehende Entzug der Fahrerlaubnis, falls er eine solche besitzt.

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