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Betrunkener zündet eigene Wohnung an

Einen Brand in der eigenen Wohnung hat ein Anrufer bei der Polizei in Neubrandenburg gemeldet. Und er wusste auch genau, wie es zu dem Feuer kam.

 
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Ein Bewohner in einem mehrgeschossigen Haus im Wohngebiet Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg ist am Mittwochabend bei einem Brand verletzt worden. Elf Familien im Block kamen glimpflich davon. Wie die Polizei mitteilt, hatte nach ersten Erkenntnissen ein betrunkener 52-Jähriger einen Plastikeimer in seiner Wohnung in Brand gesetzt. Der Mann habe angegeben, das Feuer selbst gelegt zu haben, um sich umzubringen.

Der Mann informierte dann allerdings kurz vor 19 Uhr selbst per Anruf die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt sei die Wohnung bereits voller Qualm gewesen und der Rauchmelder habe ausgelöst, hieß es. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten das Feuer löschen und ließen den verletzten Bewohner pusten, bevor sie ihn in den Rettungswagen Richtung Klinikum setzten. Der Atemalkoholwert des Verletzten lag den Angaben zufolge bei 2,26 Promille.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf 100 Euro. Die Polizei ermittelt nun gegen den Bewohner wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung.