Außentermine können Trend nicht stoppen:

Blutspenden weiterhin rückläufig

Der Trend, dass es immer weniger Blutspender gibt, ist ungebrochen. Auch Außentermine sind rückläufig. 

Genug abgezapft: Schwester Korinna Markowski hat Hans-Peter Prix schon abschließend „verarztet“, bevor er sich beim Frühstück stärken kann. 
Anke Brauns Genug abgezapft: Schwester Korinna Markowski hat Hans-Peter Prix schon abschließend „verarztet“, bevor er sich beim Frühstück stärken kann. 

Die Zahl der Blutspendewilligen ist auch in diesem Jahr wieder gesunken, sagt Sprecherin Iris Kraus vom DRK-Blutspendedienst an der Marienkirche. Einige Spender, die so ihren Unmut äußerten, hat die Einrichtung auch wegen der Kündigung der Kraftfahrer verloren, weiß sie. Aber den rückläufigen Trend gibt es schon länger, vor allem durch Wegzug junger Leute und demografische Entwicklung. Um durch die Feiertage nicht so viele Spendentermine einzubüßen, hat der Dienst an der Marienkirche am Montag, 23. Dezember, zusätzlich geöffnet. Auch nach Neujahr gibt es mehrere Spendengelegenheiten an der Marienkirche: am 2. Januar von 13 bis 19 Uhr, am Tag danach von 7 bis 13 Uhr und am 4. Januar von 7.30 bis 11 Uhr.

In der Zentrale in der Innenstadt zählte der Blutspendedienst im vergangenen Jahr 4926 Spendenwillige, 4320 Mal wurde tatsächlich Blut entnommen. Es gab 261 Neuspender. In diesem Jahr waren es bis zum Freitag 4721 Spendenwillige, 4108 Blutentnahmen und darunter 225 Blutspender. Zwei Termine gibt es zwar noch – am Montag von 13 bis 19 Uhr und am 27. Dezember von 7 bis 13 Uhr –, aber da ist die Differenz nicht mehr aufzuholen, weiß Iris Kraus. Seit Jahren setzt der Blutspendedienst verstärkt auch auf die Außentermine. Viele Firmen, Berufsschulen, Arztpraxen oder Einrichtungen sind feste Partner, es kommen aber auch neue dazu. „Es wird uns immer wieder bestätigt, wie gut es ist, wenn wir direkt zu den Spendern kommen. Viele schaffen es nach Feierabend schlecht, zu uns zu kommen und die Parkplatz-Situation ist oft auch nicht so gut“, sagt Iris Kraus.

Aber auch die Zahl der Außentermine ist rückläufig: 50 im vergangenen Jahr mit 2580 Spendenwillige und 2337 Blutentnahmen und 42 in diesem Jahr mit 2125 Freiwilligen und 1925 entnommenen Konserven. 

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