Neues Zuhause für mehr als 50 Familien:

Brachfläche wird zur Eigenheimsiedlung

Wo einst Obstbäume wuchsen und dann 20 Jahre lang gar nichts passierte, will die Neuwoges jetzt eine Wohnsiedlung erschließen. 

Hier ist noch Platz für Eigenheime. Die sollen in den nächsten Jahren entstehen. 
Susanne Schulz Hier ist noch Platz für Eigenheime. Die sollen in den nächsten Jahren entstehen. 

Aus einer Brache am Stadtrand von Neubrandenburg soll in den nächsten Jahren eine Eigenheim-Siedlung werden. Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges plant auf einem knapp fünf Hektar großen Grundstück an der Neustrelitzer Straße zwischen Tankstelle und dem Gebäude der Deutschen Rentenversicherung den Bau von 54 Ein- und sieben Mehrfamilienhäusern, bestätigt Unternehmenssprecher Matthias Trenn auf Nachfrage des Nordkurier.

Das einstige Gartenbau-Gelände war in den 90er Jahren von der Telekom erworben worden. Das Kommunikationsunternehmen habe seine damaligen Pläne für diesen Standort jedoch nie umgesetzt, erklärt Stadtplanerin Viola Brentführer. Nunmehr sei die Neuwoges mit der Telekom über einen Kauf der brachliegenden Fläche einig geworden.

Die Erschließungsarbeiten sollen im Juni 2016 beginnen, kündigt Neuwoges-Sprecher Matthias Trenn an. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 könnten dann die Eigentümer der parzellierten Grundstücke mit dem Bau beginnen. Auf der Baumesse im Februar 2016 wolle die Neuwoges das Projekt umfassend vorstellen.