Planungen regen auf :

Breesener wollen kein Umspannwerk

Die Erklärungen und Argumente der Strom-Investoren überzeugen die Einwohner der Gemeinde nicht. Sie wollen keine Trafos zwischen den Dörfern, befürchten mehr Windräder.

Etwa 40 Bürger der Gemeinde waren zur Einwohnerversammlung nach Kalübbe gekommen.
Siegmund Menzel Etwa 40 Bürger der Gemeinde waren zur Einwohnerversammlung nach Kalübbe gekommen.

Die Einwohner der Gemeinde Breesen sind echt sauer. Sie lehnen den Bau eines Umspannwerkes zwischen Breesen und Kalübbe rigoros ab. Der Netzbetreiber E.dis und der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz wollen an der Straße dort den Netzverknüpfungspunkt Altentreptow-Süd errichten. Fachleute aus beiden Unternehmen bemühten sich, bei einer Versammlung in Kalübbe über das Vorhaben zu informieren, wurden aber immer wieder durch Zwischenrufe unterbrochen.

Viele Einwohner der Gemeinde Breesen ließen richtig Dampf ab. Eine sachliche Diskussion kam nicht zustande. Der Abend endete schließlich mit einem Eklat, als die meisten der insgesamt etwa 40 Besucher aus Protest den Saal des Gutshauses wieder verließen.

Zuvor ging es heftig zur Sache. „Mit dem Umspannwerk werden weitere Windkraftanlagen gebaut“, befürchten gleich mehrere Einwohner. Der Wert „unserer Wohnhäuser“ sinke stetig.  Kritisch wird auch gesehen, dass durch eine weitere Leitung „das Risiko der Gesundheitsgefährdung noch dichter an die Wohnhäuser heranrückt“.

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