Rutsch-Kummer am "Hahnentritt":

Brücke ist zu glatt für den Rollator

Die Fußgängerbrücke zwischen dem Neubrandenburger Busbahnhof und dem Vogelviertel verlangt Gehbehinderten ohnehin eine ganze Menge ab. Noch schwerer scheint der Gang bei Schnee und Glätte. Im Rathaus aber meint man, die Haus­aufgaben gemacht zu haben.

Hier hat sich jemand Luft gemacht über seinen Unmut, weil die Gehwege schlecht geräumt sein sollen.
Oliver Wunder Hier hat sich jemand Luft gemacht über seinen Unmut, weil die Gehwege schlecht geräumt sein sollen.

Da hat sich jemand ganz öffentlich Luft gemacht – obwohl ihm anscheinend am Ende des Ganges die Luft gefehlt hat: Augenzeugen haben  in Neubrandenburg an beiden Auf­gängen der Fußgängerbrücke zwischen Vogelviertel und Busbahnhof handgeschriebene Zettel entdeckt, auf denen sich Frust über die offensichtlich schwierige Passage Bahn gebrochen hat. Bei Eis und Schnee komme ein Rollatorfahrer kaum die steilen Auf- und Abgänge hinauf und wieder herunter, so die anonyme Klage.

Nachgefragt im Rathaus der Viertorestadt: Hat man hier die Hausaufgaben nicht gemacht und den Winterdienst auf dem sogenannten Hahnentritt vergessen? Auf keinen Fall, lässt Doreen Duchow, Sprecherin der Stadtverwaltung, wissen. Schließlich bilde die Fuß­gängerbrücke bei Eis und Schnee einen Schwerpunkt und genieße sogar oberste Priorität. Schon früh am Dienstagmorgen zwischen 4.30 Uhr und 5.15 Uhr sei sogar zwei Mal der Schnee geräumt und das Bauwerk hinterher sogar komplett mit Sand bestreut worden.

Ob der unbekannte Rollatorfahrer letztlich den "Hahnentritt" bezwungen hat oder nicht, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Anzunehmen ist aber, dass die Probleme mit der Brücke für ihn (oder sie) keine neuen waren. Denn so öffentlich Luft macht sich nur jemand, dem dergleichen nicht zum ersten Mal widerfährt.

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Kommentare (3)

das ist nur eine kleines sandkorn im klemmenden winterdienst der von der stadt durchgeführt wird. betrachtet man die "freigeschobenen" Gewege bekommt man das Grausen. anstatt fahrrad und Gehweg freizuräumen wird nur einmal drübergebürstet und es kommt ständig zu Kollisionen. Wozu haben wir beide Wege und diese sind auch noch farblich teilweise untersetzt. Der Marktplatz war am Samstag auch nicht beräumt nur ein mal hin und hergefahren. Solch eine zentrale Stätte der Kommunikation verlangt mehr Aufmerksamkeit. Die Eisplatten waren nicht mit Rollatoren zu überqueren. Die Verantwortlichen sollten lieber selbst mit Handanlegen und besträumen und bestreuen. Jedenfalls ist es eine Schande für die gesamtge Stadt oder ist der Winter schuld das man mal etwas Schnee hat?

Evtl schon mal darüber nachgedacht in eine andere Stadt zu ziehen? Ich sehe von ihnen nur negertiv Kommentare. Sind sie evtl. schon mal auf die Idee gekommen es besser zu machen? Bewerben die sich doch für den Bürgermeisterposten und machen sie alles besser. Ansonsten kann ich ihnen nur nahe legen die Stadt zu verlassen und wo anders ihr Glück zu finden wo alles besser ist.

nur wer richtige kritik anbringt wird irgendwann mal was ändern. warum muss der kulturpark im winter beräumt werden wenn andere wichtige wege nicht in den genuss kommen. 1000 de von euro könnten so eingespart werden lieber mp oder selber mal zur schaufel greifen als unsinnige kommis zu verfassen. leider kann ich keine kuchen backen und die menschen bestechen, um mich für bürgermeisterposten zu bewerben.