Nur eine Spur:

Brückenbau bleibt Zukunftsmusik

Während der Bau der Neubrandenburger Ortsumgehung Montag startet, verschiebt sich die Erneuerung der Eisenbahnbrücke an der Demminer Straße weiter nach hinten.

Wo sich Straße und Schiene kreuzen, ist Bauen nicht so leicht. Vor dem zweiten Brücken-Neubau muss noch vieles abgestimmt werden.
Anke Brauns Wo sich Straße und Schiene kreuzen, ist Bauen nicht so leicht. Vor dem zweiten Brücken-Neubau muss noch vieles abgestimmt werden.

Noch für Jahre müssen sich Autofahrer in Neubrandenburg zwischen Demminer Straße und Pferdemarkt auf das einspurige Nadelöhr einstellen: Die Erneuerung der Eisenbahnbrücke wird nicht, wie einst erträumt, bis 2015 beendet sein. Jens Krage, Leiter des zuständigen Straßenbau­amtes Neustrelitz, verweist auf einen enormen planungstechnischen Aufwand, vor allem in Abstimmung mit der Bahn. Er rechnet in den nächsten drei bis fünf Jahren mit der baulichen Umsetzung. Genauere Angaben wären „Kaffeesatzleserei“.

Früher als geplant mussten die Straßenbauer vor drei ­Jahren erneut an das Bauwerk ran. Zwei Brückenteile hatten sich bei statischen Untersuchungen als so marode erwiesen, dass nur der Abriss blieb und eine Behelfsbrücke her musste. Zurzeit läuft die Entwurfsplanung für den zweiten ­Bauabschnitt.

Man wolle auch nicht zu viele Baustellen auf einmal in der Stadt, sagt Krage und nennt als Beispiel den jetzt beginnenden Bau der Neubrandenburger Orts­umgehung an der Hoch­brücke. Es gebe mit der Stadt einen Plan über zehn Jahre, in dem größere Baumaßnahmen aufeinander abgestimmt würden.

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