Hochbrücke :

Brückenbauarbeiten führen zu Verkehrs-Chaos

In ein paar Tagen müssen sich Auto- und Bahnreisende auf Veränderungen rund um die Neubrandenburger Hochbrücke einstellen. Was zu beachten ist.

Von der Straße kaum zu sehen: Unterhalb der Hochbrücke werkeln die Bauleute derzeit emsig, um alles für den groß geplanten Abrisse über den Bahnschienen und der Sponholzer Straße vorzubereiten.
Paulina Jasmer Von der Straße kaum zu sehen: Unterhalb der Hochbrücke werkeln die Bauleute derzeit emsig, um alles für den groß geplanten Abrisse über den Bahnschienen und der Sponholzer Straße vorzubereiten.

Was passiert nur rund um die Hochbrücke? Wird dort überhaupt noch gearbeitet, denn Bauarbeiter seien so oft nicht mehr zu sehen, meldete sich kürzlich eine aufmerksame Leserin aus der Neubrandenburger Oststadt beim Nordkurier. Sie vermisst das emsige Treiben auf Neubrandenburgs größter Baustelle, dabei wollten doch alle, dass dieser Bauzustand so schnell wie möglich beendet ist.
Klaus Lehmann, Oberbauleiter, sieht die Angelegenheit entspannt. Wohl zu Recht: Die Bauarbeiten seien schon um vier Wochen weiter voran geschritten als ursprünglich geplant. Das sind gute Nachrichten, denn ein wichtiger Termin steht bevor.

Wichtiger Termin auf Neubrandenburgs größte Baustelle

Das Brückenfeld der Hochbrücke über dem Bahngleis und der Sponholzer Straße wird in den kommenden Tagen abgerissen. Damit kommt der gesamte Bahnverkehr zum Erliegen. Bereits am Mittwoch werden die Sicherungsmaßnahmen der Baustelle für die bevorstehende Sperrung begonnen.

Ungefähr 70 Meter Brücke sind bisher schon abgerissen worden – 290 Meter folgen noch. Im Juli wird es die alte Hochbrücke nicht mehr geben, dann rücken Abrissbagger dem letzten Feld, der mehr als 40 Jahre alten Brücke zu Leibe.

Die Deutsche Bahn hat auf die Gleissperrung mit einem veränderten Fahrplan reagiert. Die Sperrung läuft von Donnerstag, 7. Mai, 23 Uhr, bis Montag, 11. Mai, 5 Uhr, und betrifft die Verbindung Neubrandenburg–Burg Stargard. Die Züge werden durch Busse ersetzt, heißt es von Bahn-Sprecher Holger Auferkamp. Dabei sei die 24- bis 27-minütige frühere Abfahrt beziehungsweise spätere Ankunft der Busse in Neubrandenburg zu beachten. Weitere Informationen gibt es unter
www.bahn.de/bauarbeiten.

Auch Autofahrer müssen sich auf eine Umleitung einstellen, denn im Zuge der Arbeiten über dem Gleis reißen die Fachleute auch die Brücke über der Sponholzer Straße ab. Das heißt, aus Richtung Ihlenfelder Vorstadt führt kein Weg in die Oststadt. Autofahrer sollen von der Sponholzer Straße in die Ravensburgstraße biegen, dann über die Ihlenfelder Straße und den Kreisverkehr auf die Demminer Straße kommen und dann den Friedrich-Engels-Ring nutzen, um über die Woldgeker Straße in die Oststadt zu gelangen.

 

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