Zukunft des Tierparks:

Bürgerbegehren zum Tierpark ist gescheitert

Die Burg Stargarder Stadtvertreter stimmen mehrheitlich gegen das Bürgerbegehren. Der Grund ist ein fehlendes klares Finanzierungskonzept.

Burg Stargard will den Tierpark schließen. Dann müssten auch diese Luchse umziehen.
Stefan Sauer Burg Stargard will den Tierpark schließen. Dann müssten auch diese Luchse umziehen.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Burg Stargarder Stadtvertreter sagten am Abend mehrheitlich Nein zum Bürgerbegehren für den Erhalt der Tierparks in der Kleinstadt. Der Tierpark-Förderverein hatte das Bürgerbegehren angestrebt. 

Die Kommunalaufsicht des Landkreises hatte zuvor in einer Stellungnahme auf formal-rechtliche Fehler hingewiesen. Es fehle ein klares Finanzierungskonzept zum Weiterbetrieb des Tierparks auf dem Klüschenberg. Der Verein hatte vorgeschlagen, ein Betreibermodell zu installieren, das die Stadt Burg Stargard mit 50 000 Euro unterstützt. Diese Summe sollte durch Stelleneinsparungen im Tourismusbereich erreicht werden.

Außerdem setzten die Befürworter auf eine verstärkte Kooperation mit der Stadt Neubrandenburg. Ihnen gehe es außerdem darum, Mitgesellschafter, Sponsoren und Tierpaten zu finden, so der Vereinsvorsitzende Ralf-Peter Hässelbarth. Er setzt noch große Hoffnungen auf ein Gespräch mit Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Das für den 14. September geplante Gespräch ist  auf den 23. September verschoben worden. Daran teilnehmen wird auch der Burg Stargarder Bürgermeister Tilo Lorenz. Eingeladen sind auch Vertreter des Landkreises, des Bildungs- und des Innenministeriums sowie vom Landeszooverband.

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