Dreiste Müllentsorgung:

Bürgermeister setzt "Kopfgeld" aus

Da hat doch jemand seine alte Couch kurzerhand auf dem Feuerwehrgelände in Rowa entsorgt, anstatt Sperrmüll anzumelden. Das ist dreist und darf nicht ungestraft durchgehen, findet der Bürgermeister. Er will den Müllfrevler stellen.

Illegal entsorgte Müllsäcke hat Holldorfs Bürgermeister Mario Borchardt in der Gemeinde schon häufiger entdeckt. Aber das schlägt dem Fass den Boden aus. Hier liefen die Vorbereitungen fürs Herbstfeuer und jetzt hat sich dort jemand seiner alten Couch entledigt.
Mario Borchardt Illegal entsorgte Müllsäcke hat Holldorfs Bürgermeister Mario Borchardt in der Gemeinde schon häufiger entdeckt. Aber das schlägt dem Fass den Boden aus. Hier liefen die Vorbereitungen fürs Herbstfeuer und jetzt hat sich dort jemand seiner alten Couch entledigt.

Das kann doch wohl nicht wahr sein. Holldorfs Bürgermeister Mario Borchardt findet bei so viel Frechheit kaum noch Worte. Da wird in Rowa auf dem Feuerwehrgelände alles fürs Herbstfeuer vorbereitet und dann liegt plötzlich eine Couch auf dem gut sortierten Baumschnitt – im Schutze der Dunkelheit einfach illegal entsorgt.

„Ich finde das eine Unverfrorenheit, da jeder Bürger die Möglichkeit hat, Sperrmüll kostenlos abholen zu lassen“, schimpft das Gemeindeoberhaupt. So ein Handeln will Borchardt nicht durchgehen lassen und hat jetzt ein Kopfgeld auf den Müllfrevler ausgesetzt. „Wer sachdienliche Hinweise zur Aufklärung geben kann, erhält 100 Euro Belohnung“, verkündet der Bürgermeister. „Alle Informationen werden vertraulich behandelt.“ Telefonisch ist Borchardt unter der Nummer 0172 9045185 zu erreichen.

Besonders dreiste Tat

Der Bürgermeister hofft, dass die dreisten Couch-Entsorger in ihrem Handeln an der Feuerwehr aufgefallen sind, da es sich um ein äußerst kompaktes Modell in weißem Leder handelt. Vielleicht weiß auch jemand, in welchem Wohnzimmer diese Couch stand. Der Bürgermeister musste nun seine Gemeindearbeiter beauftragen, das Sofa zu entsorgen – „natürlich auf Kosten der Gemeinde.“

Müllsäcke, die irgendwo am Waldrand entsorgt wurden, hat Mario Borchardt häufiger gefunden. Aber eine komplette Couch bei der Feuerwehr abzukippen, sei besonders dreist, findet er. Er versteht nicht, dass es Leute gibt, die sich überhaupt diese Mühe machen. „Man kann Sperrmüll beim Landkreis anmelden und dann wird dieser direkt vor der Tür abgeholt“, verweist das Gemeindeoberhaupt auf den kostenlosen Service. Wem das nicht passt, der kann außerdem den Annahmehof in Burg Stargard nutzen.

 

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