Bau bis Mitte 2019:

Bund startet Bau der B96-Ortsumgehung Neubrandenburg

Ostsee und Mecklenburgische Seenplatte ziehen jährlich Zehntausende Touristen an. Als kürzeste Verbindung zwischen Berlin und Rügen gilt die B96. Nun beginnen zwei wichtige Bauetappen in Neubrandenburg und auf Rügen.

Auf der Insel Rügen und in Neubrandenburg beginnt der Umbau der Bundesstraße 96.
Stefan Sauer Auf der Insel Rügen und in Neubrandenburg beginnt der Umbau der Bundesstraße 96.

Nach jahrzehntelanger Planung beginnt am Montag (13.30) in Neubrandenburg der Neubau einer wichtigen Ortsumgehung der Bundesstraße 96. Für rund 39 Millionen Euro soll auf 3,6 Kilometern der erste Abschnitt im Südosten Neubrandenburgs gebaut werden. Dabei müssen mehrere Straßen und die Bahnlinie von und nach Berlin gekreuzt werden. Dieser Abschnitt soll bis Mitte 2019 fertiggestellt sein.

Damit kommt nach Angaben des Schweriner Verkehrministeriums der Ausbau der Bundesstraße 96 als alternative Verkehrsroute zu den Autobahnen 19 und 20 zwischen Berlin und der Ostsee ein wichtiges Stück voran.

Stadtring soll entlastet werden

Die Wirtschaft fordert seit Jahren eine bessere Anbindung aus der Region Greifswald/Neubrandenburg nach Süden, vor allem weitere Ortsumgehungen im Süden Mecklenburgs und in Brandenburg.

Mit der Ortsumgehung soll auch der dreispurige Neubrandenburger Stadtring um die denkmalgeschützte Stadtmauer- und Wallanlage entlastet werden. Der Stadtring führt den Verkehr auf den Bundesstraßen 96, 192 und 104 zusammen und sorgt so für hohe Lärm- und Emissionsbelastungen im Stadtzentrum.

Auch zwischen Samtens und Bergen auf Rügen wird die Bundesstraße ab dieser Woche ausgebaut.

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