850 Plätze stehen zur Verfügung:

Bundeswehr erweitert Flüchtlings-Notunterkünfte an Kasernen

Die Not ist groß und die Betten rar: Wegen des starken Flüchtlingsstroms hat die Bundeswehr ihre beiden Notunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern deutlich erweitert.

Fünfeichen
Jörg Franze/Archiv In der Notunterkunft Fünfeichen stehen von nun an mehr Betten zur Verfügung.

An den Kasernen Fünfeichen bei Neubrandenburg und Basepohl (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) stehen jetzt insgesamt 850 Plätze zur Verfügung, sagte ein Sprecher des Landeskommandos der Bundeswehr am Montag in Schwerin. Davon sind nach Angaben des Schweriner Innenministeriums mehr als 710 Betten bereits belegt, wobei Basepohl ganz ausgelastet sei.

Die größte Erweiterung gab es in den letzten Tagen in Fünfeichen, wo ein weiterer Wohnblock per Zaun vom eigentlichen Kasernengelände abgetrennt wurde, damit dieser separat angefahren, verwaltet und gesichert werden könne. Damit gebe es allein 600 Notunterkunftsplätze für Flüchtlinge in Fünfeichen. Die Panzergrenadierbrigade 41 der Bundeswehr wollte die teilweise bereits leergezogenen Kasernen im Rahmen der Bundeswehrreform im Jahr 2016 ganz aufgeben und an die Bundesfinanzverwaltung abgeben.