Unfallschwerpunkt soll entschärft werden:

Burg Stargard erhält einen Kreisverkehr

Die Y-Kurve in Burg Stargard ist ziemlich schwer einsehbar, insbesondere für Autofahrer auf der Teschendorfer und Dewitzer Chaussee. Das Straßenbauamt plant eine große Veränderung im nächsten Jahr.

Diese Kreuzung in Burg Stargard gilt als sehr unfallträchtig. Daher wird sie wohl demnächst umgebaut. 
P. Jasmer Diese Kreuzung in Burg Stargard gilt als sehr unfallträchtig. Daher wird sie wohl demnächst umgebaut. 

Burg Stargard könnte bald um eine Verkehrsattraktion reicher werden - einen Kreisel, der nach Plänen des Straßenbauamtes Neustrelitz an der Y-Kreuzung von Mühlenstraße/Dewitzer und Teschendorfer Chaussee entstehen soll – und das schon im nächsten Jahr.

Rayk Langer vom Straßenbauamt erläuterte diese Planungen während der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Diese Landesstraße sei als „hochprioriär“ eingestuft, weil diese spitzwinklige Ecke in Burg Stargard doch sehr unfallanfällig sei. Um diese Ecke zu entschärfen, soll nun ein Kreisverkehr gebaut werden, weil er in diesem Fall als gute Alternative gesehen werde, durch die Geschwindigkeiten gedrosselt würden.

Der Kreisel soll einen Innendurchmesser von 14 Metern erhalten, der Außendurchmesser beträgt dem Straßenbauamt zufolge 30 Meter. Die Fußgängerbedarfsampel bleibe bestehen, Zebrastreifen am Kreisel soll es auch geben. Radwege seien hingegen nicht geplant, weil bisher auch keine existierten. Der geplante Radweg aus Richtung Teschendorf soll am Ortseingang Burg Stargard enden. Radfahrer würden dann auf der Straße fahren und daher auch auf der Straße den neuen Kreisel passieren. 

Wenn es nach dem Straßenbauamt geht, soll die Maßnahme im Juni 2017 beginnen und Anfang Dezember beendet sein. 

Kommentare (3)

... hat es in den letzten 25 Jahren an dieser Kreuzung gegeben? Wer Kopf und Rumpf nicht bewegen möchte kann doch zu Hause dies nachholen.

Unabhängig von einer eventuellen Unfallhäufigkeit habe ich eine Empfehlung: Fahren Sie doch einmal täglich die Dewitzer Chaussee hinunter und biegen an besagtem Knotenpunkt Richtung Teschendorf ab. Möglicherweise sehen Sie nach einigen Tagen die Dinge mit anderen Augen.

Aus Bequemlichkeit Steuergelder verschwenden? Dann bitte doch das eigene Geld!! P.S:: Ich fahre die Strecke sehr häufig mit dem Rad und kann die Argumente des Artikelschreibers nicht teilen. Obwohl das hier gar nichts zur Sache tut, sondern das Argument der Unfallhäufigkeit.