Behindertenverband übernimmt Fahrten:

Buslinie zum Amt passé - Fahrdienst springt ein

Der Ämterstandort „An der Hochstraße“ ist für viele Menschen nicht gut zu erreichen. Eine Buslinie dorthin war aber nicht wirtschaftlich. Nun gibt es eine Ersatzlösung.

Diese Buslinie ist mit dem heutigen Tag Geschichte. Künftig kann aber der Fahrdienst des Behindertenverbands in Anspruch genommen werden, um zu den Ämtern an der Hochstraße zu gelangen.
Thomas Beigang Diese Buslinie ist mit dem heutigen Tag Geschichte. Künftig kann aber der Fahrdienst des Behindertenverbands in Anspruch genommen werden, um zu den Ämtern an der Hochstraße zu gelangen.

Die Linie 3 hat ihre letzte Fahrt vollbracht. Vor sechs Monaten testweise eingerichtet zwischen dem Neubrandenburger Bahnhof und dem Behördenstandort An der Hochstraße 1, wo sich das Sozial- und das Jugendamt sowie die Ausländerbehörde des Landkreises befinden, ist sie wegen zu geringer Nutzerzahlen wieder eingestellt worden.

Doch im Zusammenwirken mit dem Neubrandenburger Behindertenverband wurde eine Ersatzlösung erdacht: Wer sich außerstande sieht, von den Haltestellen der regulären Stadtbuslinien 4 und 8 zum Amt an der Hochstraße zu laufen, kann den Fahrdienst des Verbandes in Anspruch nehmen. „Dieses Angebot gilt ausdrücklich nicht nur für behinderte Menschen, sondern für alle mit eingeschränkter Mobilität – seien es Senioren, die nicht mehr gut zu Fuß sind, oder auch Mütter mit kleinen Kindern“, erklärt Markus Vohs, Geschäftsführer des Behindertenverbandes.

Der Fahrdienst kann an den Ämter-Sprechtagen Dienstag und Donnerstag zwischen 8.30 und 16 Uhr in Anspruch genommen werden. Wer ihn nutzen möchte, muss sich am Vortag unter der Rufnummer 0395 4221212 bis spätestens 15 Uhr anmelden. Abfahrtsort ist die Südbahnstraße gleich neben dem Regionalbusbahnhof.

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