HKB-Mieter klagen über hohe Nebenkosten:

Café-Betreiber droht mit Auszug

Trotz des Arbeitsplatzes in über 50 Meter Höhe beschwert sich ein Neubrandenburger über die weniger guten Aussichten.

Den Mietern im HKB in Neubrandenburg machen die hohen Nebenkosten zu schaffen. 
Bernd Wüstneck Den Mietern im HKB in Neubrandenburg machen die hohen Nebenkosten zu schaffen.

Den Mietern im Haus der Kultur und Bildung (HKB) in Neubrandenburg machen die hohen Nebenkosten zu schaffen. Dem Betreiber des Turmcafés in der 14. Etage, Marco Schwarzrock, steht das Wasser schon bis zum Hals. „Die Nebenkosten sind über 100 Prozent höher als kalkuliert”, beklagt sich der Mieter der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) über die Rechnung.

Wegen der aus seiner Sicht zu hohen Kosten denkt der Mann aus dem höchsten Café der Viertorestadt schon darüber nach, seinen Ende des Jahres auslaufenden Mietvertrag zu kündigen. Andere Mieter wie die Regionale Wirtschaftsinitiative, die bis zum Jahresende die zweite Etage des Hochhauses „bewohnten”, sind wegen der hohen Nebenkosten bereits ausgezogen.

Bei der Neuwoges heißt es, man befinde sich in „konstruktiven Gesprächen” mit den Mietern. Allerdings sei auch das Verhalten der Mieter für die hohen Nebenkosten verantwortlich.

 

 

 

Kommentare (1)

Wie das Verhalten der Mieter zu doppelt so hohen Nebenkosten führt hätte ich gerne etwas ausführlicher beschrieben gesehen. Fahren die 24 Stunden am Tag pausenlos mit dem Fahrstuhl? Werden die Treppenhäuser auf kuschelige 25 Grad geheizt? Müssen die Treppen jeden Tag durchgewischt werden?