Brause-Konzern streicht drastisch Stellen:

Coca-Cola macht Trollenhagen dicht

23 von 36 Arbeitsplätzen bei Neubrandenburg fallen Rotstift zum Opfer. Fehlende Wirtschaftlichkeit wird als Grund für den Jobabbau benannt.

Coca-Cola schließt Standorte. Davon ist auch Trollenhagen bei Neubrandenburg betroffen.
Carmen Jaspersen Coca-Cola schließt Standorte. Davon ist auch Trollenhagen bei Neubrandenburg betroffen.

Das ist keine süße Brause, die den Mitarbeitern der Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH (CCEG) am Standort in Trollenhagen verabreicht wird. Der Konzern beabsichtigt, den Standort zum 1. Juli 2016 zu schließen.

Damit reagiert das Unternehmen auf die veränderten Anforderungen seiner Handelskunden. So übernehmen Supermarktketten die Belieferung ihrer Filialen zunehmend selbst oder durch eigene Partner. Das heißt, die „Rote Flotte“ liefert immer weniger an Einzelkunden aus. Durch die sinkende Auslastung sei der Standort Trollenhagen nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben, heißt es in der Begründung.

„Wir müssen auf die Marktentwicklung und Wünsche unserer Kunden reagieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Mario Hochheim, Geschäftsleiter Coca-Cola Ost. „Uns ist sehr wichtig, dass wir die geplante Veränderung sozial verantwortungsvoll umsetzen.“ Die geplante Veränderung betrifft 23 von 36 Arbeitsplätzen am Standort. Die verbleibenden Lieferungen sollen über einen Versorgungspunkt im Raum Neubrandenburg mit zwölf Mitarbeitern durchgeführt werden. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern sollen in den nächsten Tagen starten, hieß es weiter.

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