Kulturfinger:

Das neue Turmcafé empfängt Gäste jetzt auf zwei Etagen

Mit neuem Konzept lädt die Gastronomie an höchster Stelle und mit viel mehr Platz seine Gäste ein. Ebenfalls neu: Künftig gibt es das Kaffeehaus-Angebot auch ganz oben auf der Dachterrasse.

Bedeutend mehr Platz haben Doreen Schwarzrock und Marko Schwarzrock jetzt hinter dem geräumigen Tresen.
H. Nieswandt Bedeutend mehr Platz haben Doreen Schwarzrock und Marko Schwarzrock jetzt hinter dem geräumigen Tresen.

 Wer das neue Turmcafé besucht, wird Augen machen: Es erstreckt sich jetzt über zwei Etagen, die 13. und die 14. Und ab März, wenn die Aussichtsterrasse ganz oben auf dem „Kulturfinger“, dem Turm des Hauses der Kultur und Bildung (HKB) fertig ist, sogar auf drei. „Dann gibt es auch dort Tische und Stühle und die Gäste können da ebenfalls ihren Cappuccino genießen“, berichtet Turmcafé-Inhaber Marko Schwarzrock.

Wenn das Café am morgigen Freitag um 14 Uhr eröffnet wird, ist sein Konzept Wirklichkeit geworden, erklärt der Inhaber stolz. Aufgrund seiner Erfahrungen – er betrieb die alte Einrichtung von 2009 bis 2011 – wollte er kein Café mehr nur auf einer Etage, sondern auf zwei: „So können wir den Gästen unsere Kaffeehaus- und Barspezialitäten auf nunmehr fast 90 Plätzen anbieten“, erläutert Marko Schwarzrock. Sein Konzept hatte er beim Bauherrn Neuwoges eingereicht, wo es Zustimmung fand.

Neu ist auch, dass Rollstuhlfahrer jetzt vom Besuch der Terrasse nicht mehr ausgeschlossen sind. Mussten die Besucher vorher vom Lift aus immer noch eine Treppe steigen, um ganz nach oben zu kommen, fährt der neue Fahrstuhl jetzt direkt von der Tiefgarage und vom Marktplatz bis zur Dachterrasse. Die beiden Etagen des Cafés sind ebenfalls barrierefrei mit dem Fahrstuhl zu erreichen. Sie sind verbunden auch durch die neue Wendeltreppe.

Und ebenfalls im Rest des Turms zieht jetzt Leben ein. Laut Frank Benischke, Geschäftsführer der Neuwoges, eröffnet am 3. Januar Dr. Manuela Seidel eine Arztpraxis in der 3. Etage. Bis Ende Januar wird die Regionale Wirtschaftsinitiative Ost (RWI) ein Büro in der zweiten Etage eröffnen und die Windbauer GmbH in die 11. und 12. Etage einziehen. Die Firma befasst sich mit dem Planen und Errichten von Windkraftanlagen. Aber auch andere Etagen des HKB-Turms sind schon vermietet. Die erste Etage wird die Bibliothek künftig nutzen. Bis zum Umzug, der Ende des Jahres 2014 geplant ist, wird die Neuwoges sie noch als Musteretage benutzen. Die fünfte bis zehnte Etage sind derzeit noch frei. Es gebe aber einige Interessenten, sagte Frank Benischke.

 

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