Wer hat die „Große Klappe“? :

Das sind die Jugendmedienfest-Preisträger 2015

Immerhin vier Filme aus der Gastgeberstadt sind unter den neun Preisträgern des Jugendmedienfestes. Krimi, Märchen und Zeitreise stehen für die Vielfalt der Wettbewerbsfilme.

Um die Frage „Was wäre, wenn ich in der DDR gelebt hätte?“ geht es im Siegerfilm des Schulvideowettbewerbs, dem Beitrag „Born in GDR“ aus Rostock.
Latücht Um die Frage „Was wäre, wenn ich in der DDR gelebt hätte?“ geht es im Siegerfilm des Schulvideowettbewerbs, dem Beitrag „Born in GDR“ aus Rostock.

Wer die große Klappe hat, macht sich meist nicht sehr beliebt. Ganz anders beim Jugendmedienfest in Neubrandenburg: Wer da am Ende „Die Große Klappe“ hat, kann den 1. Preis des landesweiten Jugendvideowettbewerbs sein Eigen nennen. Und der Wettbewerb hatte es in sich, wie Publikum und Juroren bestätigen.

24 Beiträge im Jugend- und weitere 32 im Schulvideowettbewerb waren an zwei Festivaltagen über die Leinwand geflimmert. Und während die Juroren bei den Schulbeiträgen viel zu diskutieren hatten um die Reihenfolge der Preisträger, sei die Entscheidungsfindung bei den Jugendvideos ganz harmonisch abgelaufen.

An den Geschichten und Techniken der Preisträger zeigt sich, wie unterschiedlich Filme sein können. So punktete das in französischer Sprache gedrehte „Märchen:Rübe“ aus der BIP-Kreativitätsschule derart mit Charme und Spielfreude, dass es in der Schulwertung eine Lobende Erwähnung erntete.

Preisträger aus der Region

Den 3. Preis bekamen Viertklässler aus Leopoldshagen für ihren Animationsfilm „Bill und Toni“ über Mülltrennung, den 2. Preis die Filmgruppe aus dem Musischen Haus des Sportgymnasiums für ihren außergewöhnlichen Krimi  „Thunderbolt – 9 o’Clock Gundown“ und den 1. Preis das Innerstädtische Gymnasium Rostock für „Born in GDR“ – einen Zeitsprung zur Frage: Was wäre, wenn ich in der DDR gelebt hätte?    

Gleich zwei Lobende Erwähnungen gab es im Jugendvideowettbewerb: für den experimentellen Kurzfilm „Niemals einpullern, wenn ihr träumt“ aus Rostock und das berührende „Vogelfrei“ aus Wismar. Der 3. Preis „Der spitze Stachel“ ging an die Latücht-Medienwerkstatt für ihren Film „Ihr könnt mich mal“ über Ausgrenzung in der Schule, der 2. Preis, „Das dritte Auge“, an den Schweriner Animationsfilm „Speed Ball Race“ und der 1. namens „Die große Klappe“ – gestiftet vom Nordkurier – an die Kinder- und Jugendkunstschule Neustrelitz für den 30-Minuten-Spielfilm „Die Wand“.

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