Erste Sitzung:

Der HKB-Saal erlebt seine Premiere in der Lokalpolitik

Zum ersten Mal tagt der Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte am Montagabend mitten im Herzen der Kreisstadt. Lange genug hat das Ringen um den Veranstaltungsort auch angedauert.

Zum ersten Mal in seiner fast sechsjährigen Geschichte tagt der Kreistag der Seenplatte am Montagabend im Neubrandenburger HKB.
Thomas Beigang Zum ersten Mal in seiner fast sechsjährigen Geschichte tagt der Kreistag der Seenplatte am Montagabend im Neubrandenburger HKB.

Am Montagabend wird zum ersten Mal der Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte im Veranstaltungssaal des Hauses der Kultur und Bildung tagen.

„Kein Problem“, sagt der HKB-Verantwortliche aus dem Neubrandenburger Veranstaltungszentrum, Felix Voigt. Die Voraussetzungen in dem vor fast genau zwei Jahren nach umfangreicher Sanierung eröffneten Saals seien die besten, zudem verfüge man hier auch über die Erfahrung, schon einige Landes-Parteitage ausgerichtet zu haben. „Für solche Anlässe ist der Saal doch auch gebaut worden“, freut sich Felix Voigt auf die neue Herausforderung.

Gut fünf Jahre lang tagte der Kreistag der Seenplatte in der Mensa der Neubrandenburger Hochschule. „Die Bedingungen im HKB sind aber deutlich besser“, begründete Kreistagspräsident Thomas Diener die Wahl des neuen Versammlungsortes für die 77 Mitglieder des Kreistages.

„Das Platzangebot ist deutlich höher, notwendige Technik ist sowieso vorhanden und auch die Teilnahme von Gästen und Zuschauern kann besser und komfortabler gewährleistet werden“, sagte der Möllenhagener. Dabei würden die Kosten nur unwesentlich höher liegen als in der Mensa der Hochschule. Dort habe man rund 2100 Euro als Miete für eine Sitzung zahlen müssen. „Im HKB müssen wir, ohne die zusätzlichen Kosten für die Plätze in der Tiefgarage, 150 Euro mehr auf den Tisch legen“, so Diener. Die Vorteile wie höhere Funktionalität und bessere Arbeitsbedingungen für die Abgeordneten würden den höheren Preis aber rechtfertigen.