Sanierung der Türmchen:

Bauarbeiten an der Konzertkirche beendet

Die Erneuerung der fünf Türmchen am Ostgiebel der Neubrandenburger Konzertkirche ist beendet. Die Bauarbeiter sind wehmütig.

Von mehr als 3000 verbauten Formsteinen sind nur ein paar Muster-, Füll- und Reserve-Exemplare übrig geblieben. "Die Architekten haben gut gerechnet", lobt Detlef Marotzke. 
Susanne Schulz Von mehr als 3000 verbauten Formsteinen sind nur ein paar Muster-, Füll- und Reserve-Exemplare übrig geblieben. "Die Architekten haben gut gerechnet", lobt Detlef Marotzke. 

Dem linken äußeren Türmchen der Marienkirche ist am Freitag die Spitze aufgesetzt worden – als letzter von mehr als 3000 maßgefertigten Steinen, die in den vergangenen Monaten an dem ehrgeizigen Projekt verbaut worden sind. „Die Planer haben gut gerechnet“, stellt Detlef Marotzke fest. Die Anerkennung des Mannes von der Prenzlauer Denkmalschutz GmbH gilt dem kleinen Stapel Muster-, Füll- und Reservesteine, die übrig geblieben sind bei der Erneuerung der Türmchen.

In der nächsten Woche stehen nur noch Restarbeiten wie etwa die Reparatur kleiner Risse im alten Mauerwerk an, verrät Tobias Ferman. Dann warten auf die Männer des uckermärkischen Expertenbetriebs weitere Baustellen in ganz Norddeutschland, zwischen Angermünde und Flensburg. Der Abschied von der Marienkirche wird wohl etwas wehmütig ausfallen, vermutet Vorarbeiter René Reich: Die Arbeit an dem mehr als 700 Jahre alten Bauwerk, in bis zu 50 Meter Höhe war schon etwas Besonderes.

Das Ergebnis werden bald auch die Einwohner und Besucher der Viertorestadt in Augenschein nehmen können – wenn auch nur von unten: Sobald das Gerüst abgebaut ist, wird die Konzertkirche erstmals nach langer Zeit wieder in ganzer Schönheit zu betrachten sein.

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