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Der nächste Wohnblock verschwindet

Im Februar beginnt der Abriss eines weiteren Wohnblocks auf dem Datzeberg. Damit reagiert die Neuwoba auf die rückläufige Einwohnerzahl in diesem Stadtgebiet.

Die Häuser in der Rasgrader Straße 1-11 sollen auf drei Etagen zurück gebaut werden. 
Andreas Segeth Die Häuser in der Rasgrader Straße 1-11 sollen auf drei Etagen zurück gebaut werden. 

Der Stadtumbau auf dem Datzeberg geht weiter. Die Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba) wird ab dem 16. Februar einen weiteren Wohnblock in dem nördlichsten Wohngebiet der Stadt abreißen. Dabei handelt es sich um das Haus in der Erich-Zastrow-Straße 41 und 43. Voraussichtlich wird der Abriss bis zum 13. Mai dauern, sagt Neuwoba-Vorstandssprecher René Gansewig. Das Haus sei schon so gut wie leer gezogen, der letzte Mieter wird das Haus am 12. Januar verlassen.

Allerdings wird die Neuwoba auf dem Datzeberg nicht nur abreißen, auch ein Umbau ist geplant. So ist vorgesehen, die zwei Wohnhäuser in der Rasgrader 1 bis 11 – genau gegenüber vom Datze-Center – auf drei Etagen zurückzubauen. Hier seien allerdings noch einige Entscheidungen notwendig, so dass der genaue Zeitpunkt für den Rückbau noch nicht öffentlich verkündet werden kann, sagt René Gansewig.

Damit reagiert die Neuwoba auf die rückläufige Einwohnerzahl auf dem Datzeberg. Von 2008 bis 2013 sank die Bevölkerungszahl in dem Wohngebiet von 4189 auf 3925 Menschen. Zum Vergleich: 1992 waren auf dem Datzeberg noch 9717 Einwohner registriert. Das geht aus dem Statistischen Jahrbuch der Stadt für das Jahr 2013 hervor. Seit der Wende hat sich die Einwohnerzahl auf dem Datzeberg mehr als halbiert.