Neue Initiative für Flughafen:

Dann kann jeder von Trollenhagen aus starten

Motorflug, Segelfliegen, Fallschirmsport, Ballonfahren als Breitensport und zur Abrundung eine historische Luftfahrtsammlung: Das schwebt einer neu gegründeten Interessengemeinschaft vor. Bezahlbar für alle.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft (von links): Viktor Harsch, Ralf Hinkemeyer und Hubert Goller.
Hartmut Nieswandt Die Mitglieder der Interessengemeinschaft (von links): Viktor Harsch, Ralf Hinkemeyer und Hubert Goller.

Den Traum vom Fliegen können Flugbegeisterte vielleicht bald auf dem Flugplatz Trollenhagen träumen. Nachdem die Nutzung durch die Bundeswehr im kommenden Frühjahr endgültig zu Ende geht, haben sich jetzt einige Enthusiasten zusammengetan und gründeten die „Interessengemeinschaft Luftsport Mecklenburgische Seenplatte“ (IG). „Luftsport, eine der schönsten und sehr breit angelegten Sportarten, bezahlbar für Jedermann, wird von Trollenhagen aus ermöglicht“, beschreibt Dr. Viktor Harsch, Vorsitzender der IG, die Vision, die die Luftsportfreunde haben.

Folgende Möglichkeiten soll der Flugplatz nach den Vorstellungen der IG bieten: Motor- und Segelflug, Gleit- und Fallschirmsport, Ultraleicht- und Tragschrauberflug, Ballonfahren und Modellflug. „Und natürlich wollen wir, dass der Flugplatz auch durch diese Art der zivilen Nutzung weiterlebt“, unterstreicht Ralf Hinkemeyer. Er ist Stellvertreter IG-Vorsitzender, Bundeswehr-Offizier, Fluglotse und erfahrener Fallschirmsportler. Dritter im Bunde der IG ist der erfahrene Fluglehrer Hubert Goller, der sich besonders dem Segelflug verbunden fühlt. 

Um einfach einmal festzustellen, wie groß das Interesse in der Region am Flugsport für Jedermann ist, plant die Interessengemeinschaft mehrere Unterschriftensammlungen. Dabei wollen deren Mitglieder zugleich über ihre Ziele informieren.

Letzter Flug von Trollenhagen

Flugplatz soll nicht nur Krähen dienen

 

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