Beton-Elefant aufgestellt:

Dumbo lädt bald wieder zum Rutschen ein

Der Spielplatz-Elefant, dessen Schicksal so viele Neubrandenburger bewegte und zum Spenden animierte, hat seine neue Heimstatt erreicht. Aber noch fehlt ihm etwas.

Praxistest bestanden: Projektmanager Lars Bünger (vorn) sowie seine Toni-Mitstreiter Ralf Ziegler (links) und Michael Kurtze wollen den Elefanten möglichst noch in diesem Jahr in seiner ganzen mosaikverzierten Schönheit wieder einweihen.
Susanne Schulz Praxistest bestanden: Projektmanager Lars Bünger (vorn) sowie seine Toni-Mitstreiter Ralf Ziegler (links) und Michael Kurtze wollen den Elefanten möglichst noch in diesem Jahr in seiner ganzen mosaikverzierten Schönheit wieder einweihen.

Nachdem er jahrelang sein Dasein auf einem Betriebshof am Rande der Oststadt fristete, hat der Neubrandenburger Dumbo – frisch repariert und sandgestrahlt – seinen neuen Platz im Kulturpark auf einem erst kürzlich neu gegossenen Fundament eingenommen. Am Montag war der ersehnte Tag gekommen, an dem der Autokran der Neubrandenburger Firma Ulferts und der Schwertransporter der Spedition Joachim Dreier aus Rumpshagen gleichzeitig verfügbar waren, um den Elefanten an seinen neuen Standort zu transportieren. „Beide Firmen schenken uns den Transport – das sind Leistungen im Wert von allein 1000 Euro“, freut sich Lars Bünger, Projektmanager vom Neubrandenburger Verein Toni, der Spenden für Dumbos Reparatur gesammelt hatte.

Bis zu den 8800 Euro, die letztlich veranschlagt werden, fehlt zwar noch etwas. Aber die Spendenfreude von Einwohnern und Unternehmen – so auch der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft neuwoges, auf deren Betriebshof der Elefant viele Jahre lang im Dornröschenschlaf gelegen hatte – war doch überwältigend. Schließlich verbinden viele Menschen angenehme Erinnerungen mit den Rüsseltieren, die in der Viertorestadt und anderenorts so manchen Spielplatz zierten.

Das Aufstellen des Betonriesen war gar nicht so einfach. Denn auf einem Bein kann man nicht stehen, wie jeder weiß. Dumbo aber stand wacker auf einem festen und drei losen Beinen, jedes davon 400 Kilo schwer. Um ihn vom Betriebshof auf den Tieflader und von dort wieder aufs Fundament zu setzen, war viel Kleinarbeit nötig: Erst schwebte Dumbo mit einem Bein hinüber auf die Ladefläche, wurde dort abgestützt, bis die anderen drei Beine ebenfalls auf dem Laster platziert waren, und sodann auf alle vier „Stampfer“ gesetzt. Mit der gleichen Prozedur zog das gewaltige Tier dann vom Laster auf seine Fundamentplatte um.

Dort werden nun noch die Beine mit dem Körper verfugt, und dann kann das berühmte Mosaikmuster wieder auf die Elefantenhaut aufgebracht werden. Wenn’s sich Lars Bünger wünschen darf, sollte das gern noch in diesem Jahr geschehen – natürlich hängt es auch vom Terminkalender der Künstlerin ab. Und dann darf wieder „guten Rutsch“ gewünscht werden.

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