Bevorstehende Staus:

Durch die Kiesgrube dem Stau entgehen?

Im November wird die Hochbrücke zum Nadelöhr. Es werden kilometerlange Staus befürchtet. Wäre da nicht eine Umleitung denkbar? Der Nordkurier fragte nach.

Oberbauleiter Klaus Lehmann steht genau an der Stelle, wo die Fahrbahn von drei auf zwei Spuren verengt wird.
Paulina Jasmer Oberbauleiter Klaus Lehmann steht genau an der Stelle, wo die Fahrbahn von drei auf zwei Spuren verengt wird.

Die Neubrandenburger grübeln, wenn sie an ihre Hochbrücke denken. Vor allem befürchten einige ein Chaos, sobald sie den 11. November vor Augen haben: Wenn die Bauarbeiter an der Hochstraße auf Höhe der Behelfsrampe arbeiten müssen, verengt sich die Fahrbahn. Statt zwei gibt es nur eine Spur, die stadteinwärts führt. Alle müssen sich dort einfädeln. Fachleute und Anwohner rechnen deshalb mit langen Staus.

Muss das denn sein?, fragen sich daher einige Neubrandenburger. So diskutieren sie eine etwaige
Umleitungsstrecke zum Beispiel über das Gelände, auf dem sich die Kiesgrube befindet. Sie böte eine für Ortskenner eine Entlastung – man müsse sie nur freigeben.

Doch das ist wohl keine ernsthafte Option. Und das hat offenbar zahlreiche Gründe: Laut einer Sprecherin des Neubrandenburger Rathauses ist die Fahrbahnoberfläche nicht für den öffentlichen Verkehr ausgelegt. Viel entscheidender sei an dieser Stelle jedoch die Eigentumsfrage. So könne dem Betreiber der Kiesgrube als Träger der Straßenbaulast nicht zugemutet werden, die Verkehrssicherungspflicht zu übernehmen.Zu klären wäre laut Sprecherin außerdem, ob bei einer Zulassung von öffentlichem Straßenverkehr überhaupt der Betriebsablauf aufrechterhalten werden kann.

 

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