Umzug und Neueröffnung im Kaufpark:

Ehemaliger Schlecker ist jetzt in Familienhand

Neue Gesichter im Altentreptower Kaufpark: Klaus-Dieter Jesch und Schwiegertochter eröffneten am Montag TV-Fachgeschäft und Friseursalon. Doch was passiert mit dem leeren Fernsehladen in der Oberbaustraße?

Nach 38 Jahren noch einmal ein Tapetenwechsel: Klaus-Dieter Jesch vor seinem neuen Geschäft in der Fritz-Reuter-Straße.
Gesine Prägert Nach 38 Jahren noch einmal ein Tapetenwechsel: Klaus-Dieter Jesch vor seinem neuen Geschäft in der Fritz-Reuter-Straße.

Ein bisschen Wehmut spiele schon mit, gibt Klaus-Dieter Jesch zu und lässt seinen Blick durch das Geschäft schweifen. Moderne Flachbildfernseher, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Toaster, Wasserkocher – fast alles ist neu in seinem Laden in der Fritz-Reuter-Straße, inklusive Standort. Nur fast alles, denn in der untersten Regalreihe reihen sich original DDR-Fernseher und Radios auf. „Die mussten mit“, sagt Jesch. So hat der gebürtige Altentreptower auch in seinem neuen Geschäft ein Andenken an seinen ehemaligen Laden in der Oberbaustraße 36A. „Dort war ich insgesamt 38 Jahre. Aber manchmal muss man sich verändern.“

Treibende Kraft für die Veränderung war Schwiegertochter Lydia Jesch. Sie plante einen neuen Friseursalon in Altentreptow, entdeckte die Fläche der ehemaligen Schlecker-Filiale und fragte Schwiegerpapa, ob er nicht in die andere Hälfte des Ladens einziehen wolle. „Überreden musste ich ihn nicht lange“, erinnert sich Lydia Jesch.

Doch was passiert jetzt mit seinem alten Laden, den gut 340 Quadratmetern Verkaufsfläche in der Oberbaustraße? Kerstin Haker, Inhaberin der benachbarten Yoga-Schule, hatte das Haus vor etwa fünf Jahren gekauft. Die Räume weiter zu vermieten, werde schwer, sagt sie. Eine endgültige Entscheidung hat sie noch nicht getroffen.

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