Jahresrückblick mit Kabarett:

Ehrenrunde auf der „Achse des Bösen“

Wer über die Stadtpolitik nur mit dem Kopf schütteln kann, der bekommt von Silvio F. Witt doch noch eine Erklärung für scheinbar Unerklärliches.

Silvio Witt hat das Jahr Revue passieren lassen. Im Alten Güterbahnhof hatte er an zwei Abenden mit „Ausgelacht“ für volles Haus gesorgt und Autogramme gegeben. 
Anett Seidel Silvio Witt hat das Jahr Revue passieren lassen. Im Alten Güterbahnhof hatte er an zwei Abenden mit „Ausgelacht“ für volles Haus gesorgt und Autogramme gegeben. 

Neubrandenburger Muttis Ü40 drehen auf der „Achse des Bösen“  Ehrenrunden. Denn es ist nicht einfach, vom Ring die richtige Spur in Richtung „Marktplazenta“ – dem Mutterkuchen der Stadt zu bekommen. Auch den Parkplatz des Güterbahnhofs erreicht man nur mit dem speziellen Neubrandenburger Reißverschlussverfahren. Am Freitag und am Sonnabend haben Neubrandenburger die Achse des Bösen in Hundertschaften bewältigt. Im alten Güterbahnhof hatte der Neubrandenburger Kabarettist Silvio F. Witt zu „Ausgelacht“ geladen, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Vor vollem Haus lieferte er satirische Erklärungen für so manche scheinbare Ungereimtheit in der Welt und Neubrandenburg. Mit seiner Heimatstadt setzt sich Witt dabei mit äußerst kritischem Humor auseinander. So manche Stadtprominenz bekommt an diesen Abenden die längst vergessen geglaubten Fauxpas satirisch wieder aufs Brot geschmiert.

Dabei lässt der 35-Jährige kein Thema aus. Er bezeichnet sich selbst als das VZN des Kabarett, weil er knietief im Dispo steckt, analysiert das Thema Mindestlohn neu und fordert ein TSG-FCN Stadion auf dem ehemaligen Intershop-Gelände in Usadel. Die Grabinschriften berühmter Neubrandenburger hat er schon geschrieben und bescheinigt OB Krüger, dass der mit dem Sparen bei der Jugendarbeit richtig liegt, denn mit H&M wusste Krüger, dass die Stadt die von der Wirtschaft gestellt bekommt.

Wer „Ausgelacht“ versäumt hat, kann den Mitschnitt im Internet sehen.

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