Fund im Matsch:

Ein großer Knochen gibt Rätsel auf

Ein dicker Knochen im Modder erregt die Aufmerksamkeit von Jürgen Graumann. Was hat es mit dem außergewöhnlichen Fundstück auf sich? Der Finder hat sich auf eine Odyssee begeben.

Ein wirkliches Prachtexemplar eines Knochens ist Jürgen Graumann in die Hände gekommen. Nun möchte er auch gern wissen, wem der einmal gehört hat.
Ein wirkliches Prachtexemplar eines Knochens ist Jürgen Graumann in die Hände gekommen. Nun möchte er auch gern wissen, wem der einmal gehört hat.

Da staunte Jürgen Graumann aus Teetzleben nicht schlecht: Bei Pflegearbeiten in Ufernähe des Mühlenteichs in Teetzeleben hat er einen mächtigen Knochen zu Tage befördert. Der hatte einige Zentimeter aus dem Boden herausgeguckt. „Ich habe mich noch gefragt, was das wohl ist, und kräftig daran gezogen. Und aus dem Modder kam dann dieser Knochen zum Vorschein“, berichtet Jürgen Graumann, der Mitglied im Angelsportverein Teetzleben ist. Mehr als 30 Zentimeter lang ist das Teil.

Jürgen Graumann beschäftigt sich zwar gern mit Archäologie, sieht sich aber nicht als Fachmann. Um genau zu bestimmen, um was für einen Knochen es sich handelt, habe er das Regionalmuseum in Neubrandenburg kontaktiert, aber dort habe man kein Interesse gehabt. Und auch Mitarbeiter der Kultur- und Denkmalpflege in Neustrelitz hätten gerätselt, aber keine Antwort darauf gefunden, erst recht nicht darauf, wie alt denn dieser Knochen sein könnte. Denn Herkunft und Alter, diese beiden Dinge interessieren gerade Jürgen Graumann. Hilfestellung bietet die Greifswalder Historikerin Gundula Lidke an, die derzeit die Ausgrabungen in Weltzin leitet. Die Ur- und Frühgeschichtlerin tippt beim Blick auf das Foto auf einen Tierknochen. Jürgen Graumann könne aber gern mal mit dem Original bei ihr vorbei kommen. 

 

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