Spätes Geständnis sorgt für mildes Urteil:

Einbrecher-Bande muss hinter Gitter

Mindestens neun Mal hat ein Ganoven-Trio bei Haus- und Wohnungsbesitzern für viel Ärger und Entsetzen gesorgt.

Die drei aus der Einbrecher-Bande vor Beginn ihres Prozesses.
Thomas Beigang Die drei aus der Einbrecher-Bande vor Beginn ihres Prozesses.

Für drei und vier Jahre müssen drei Männer aus Neubrandenburg und Umgebung jetzt im Gefängnis büßen, weil sie von Juli 2015 bis März 2016 in mindestens neun Häuser, Wohnungen und Büros einbrachen und dabei Schäden in sechsstelliger Summe anrichteten. Die Raubzüge führte die Bande bis nach Greifswald und auf die Insel Usedom.

Mit dem Urteil des Landgerichts Neubrandenburg hatten die drei Langfinger noch Glück, der Strafrahmen für die Bandeneinbrüche erstreckt sich bis auf zehn Jahre. Zu verdanken haben die Delinquenten das relativ milde Urteil einer Absprache zwischen Verteidigern, Staatsanwaltschaft und Gericht. Für den Fall nämlich, das die Angeklagten die Straftaten gestehen und allen Beteiligten so einen langen und teuren Indizienprozess ersparen, versprach der Richter, keine Freiheitsstrafen auszusprechen, die länger als vier Jahre dauern. Das nahmen die Angeklagten an.