Auf Diebestour:

Einbrecher setzen Haus unter Wasser

Unbekannte Täter haben das Bürogebäude der Heilpädagogischen Wohnstätten in Weitin heimgesucht. Sie waren auf Geld aus. Doch sie richteten noch einen viel größeren Schaden an.

Vorm Löschschaum war nichts sicher. Mobiliar und auch technische Geräte fielen dem Böswillen der Täter zum Opfer. 
Paulina Jasmer Vorm Löschschaum war nichts sicher. Mobiliar und auch technische Geräte fielen dem Böswillen der Täter zum Opfer. 

Eine böse Überraschung hat am Montagmorgen die Reinigungskräfte der Heilpädagogischen Wohn- und Pflegeheime in Weitin  erwartet: Das Bürogebäude ist am vergangenen Wochenende Opfer eines Einbruchs geworden. Doch nicht nur das, wie Hausmeister Lothar Meitzner wenig später berichtet. Er war einer der ersten am Tatort. Ihm bot sich ein Bild der Verwüstung. Tapeten hingen wie nasse Lappen von den Decken und von den Wänden. Wasser stand im Keller zentimeterhoch. Schreibtische, Stühle und Telefone waren mit Löschschaum bedeckt. 

Laut Polizei hatten sich bisher noch unbekannte Täter gewaltsam Zutritt ins Bürogebäude der Diakonie Stargard verschafft. Aus dem Geldschrank entwendeten sie eine Geldsumme im fünfstelligen Bereich. Anschließend wurde das Gebäude unter anderem durch geöffnete Wasserhähne „unter Wasser gesetzt“, heißt es von der Polizei. Sie schätzt den Gesamtschaden auf derzeit 100 000 Euro.

„Das ist eine große Sauerei“, sagt Lothar Meitzner. Er schaut sich um: Papiere liegen im Dreck, völlig durchweicht. Es tropft von der Decke. Der Mann zeigt sich fassungslos über so viel Bösartigkeit. Die Täter hatten die Traps an den Waschbecken entfernt und das Wasser einfach aufgedreht, das dann direkt durchs Waschbecken lief. Jetzt riecht es in den Räumen modrig. Alles ist feucht.

Yvonne Krenz, Pflege-Teamleiterin, kann ihre Gefühle ob des Anblicks kaum in Worte fassen. Rechner und Laptos haben die Einbrecher nicht mitgehen lassen. Sie waren offenbar ausschließlich auf das Geld und den größtmöglichen Sachschaden aus. „Aber wer weiß, ob wir die Computer überhaupt noch gebrauchen können, so feucht, wie das hier war“, zeigt sich Yvonne Krenz skeptisch.

Es wird vermutlich Wochen dauern ehe das Haus überhaupt wieder nutzbar ist.

Die Kriminalpolizei bittet derweil die Bevölkerung um Mithilfe. Wem ist über das Wochenende etwas Verdächtiges im Bereich der Heilpädagoischen Wohn- und Pflegeheime aufgefallen? Wer Hinweise geben kann, soll sich bitte bei der Polizei unter Telefon 0395 55822224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de melden.

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Kommentare (1)

Wie Dreist muß mann sein.Die Leute sollten sich in Grund und Boden schämen. Nicht nur dem Heim das Geld stehlen,was Dort dringend gebraucht wird, um die Behinderten zu Betreuen. Sondern auch noch das Haus durch den Wasserschaden Derart zu verwüsten. Haben die Erwachsenen Bewohner nicht schon genug Probleme? Müssen Solche Leute, Die Einrichtung mit dem Einbruchsdiebstahl so derart schädigen? Ich hoffe,mann findet diese Leute und Sie werden hart bestraft. Sie sollten sich mal überlegen ,das Sie selber in so eine Einrichtung mal kommen könnten oder jemanden haben der dorthin muß.Was Würden Sie dann sagen? Wenn dann sowas passiert? Es ist die Einzigste Einrichtung dieser Art in der Umgebung.Laßt Doch diese Bewohner dort in Ruhe leben und schädigt sie nicht noch derart.