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Einsturzgefahr gebannt: Turm wird saniert

Zachow.Die Zachower Kirchturm wird noch in diesem Jahr saniert. Darüber wird jetzt im Kirchenblatt informiert. Bei dem Turm handelt es sich um den ältesten ...

Zachow.Die Zachower Kirchturm wird noch in diesem Jahr saniert. Darüber wird jetzt im Kirchenblatt informiert. Bei dem Turm handelt es sich um den ältesten frei stehende hölzernen Glockenturm Mecklenburgs. Dieser drohte einzustürzen.
Die Glocken dürfen schon seit Jahren nicht geläutet werden. Die Balkenverbindungen lösen sich. Die Statik ist geschwächt. Die Zachower haben für ihren Turm gekämpft. Sie waren beim Kirchentag in Hamburg dabei, um auf ihr Problem aufmerksam zu machen (der Nordkurier berichtete).
Rund 220 000 Euro sind für die Turmsanierung fällig. Geld, das jetzt zur Verfügung steht. Von einem Engel in der U-Bahn schreibt Pastor Christoph Rudolph. Er hat den Kirchenbaubeauftragten im Hamburger „Untergrund“ getroffen und dieser berichtete ihm, dass zwar ein Förderprogramm im kommenden Jahr ausläuft, aber in diesem Jahr noch einmal mehr Mittel zur Verfügung stehen. Unter anderem könne damit das Projekt in Zachow in Angriff genommen werden. Der Pastor dürfte beschwingt aus der Hansestadt nach Zachow gereist sein, denn dort hatte sich unter anderem auch der Zinnober Kulturkreis für die Sanierung engagiert. Den Einwohnern konnte er nun die freudige Nachricht mitteilen.
2000 Besucher im Jahr zählt das Zachower Gotteshaus. Dort finden nicht nur Gottesdienste statt, sondern auch der Kultursommer, organisiert von dem Zinnober-Kulturkreis mit Ausstellungen und Konzerten. Aber der Zahn der Zeit nagt an dem Glockenturm nach fast 520 Jahren. Die Reemtsma-Stiftung hatte schon 50 000 Euro zugesichert. Nun hoffen die Zachower auf einen Baustart im Herbst.an