Lösung für Eiszelt in Neubrandenburg in Sicht:

Der Marktplatz: Das Mekka für künftige Schlittschuhläufer

Das Eiszelt kehrt zurück und soll dieses Jahr noch dichter an den Weberglockenmarkt angeschlossen werden. Es gibt Pläne, die Stargarder Straße für mehrere Wochen zu sperren.

Bis zu 120 000 Menschen haben das Eiszelt in Neubrandenburg pro Saison genutzt. Nach einem Jahr Pause soll es das kalte Vergnügen in diesem Jahr wieder geben.
Andreas Segeth/Archiv Bis zu 120 000 Menschen haben das Eiszelt in Neubrandenburg pro Saison genutzt. Nach einem Jahr Pause soll es das kalte Vergnügen in diesem Jahr wieder geben.

Nach der Pause im Vorjahr wird der Neubrandenburger Marktplatz nun vom 27. November bis zum 4. Januar wieder zum Mekka für alle Schlittschuhläufer. Laut Stadtwerke-Geschäftsführer Holger Hanson habe man sich mit allen Anliegern des Marktplatzes auf eine Variante geeinigt, mit der alle Beteiligten leben können. Das Zelt wird deshalb dieses Mal nicht diagonal auf dem Marktplatz stehen, sondern gerade und parallel vor der HKB-Baustelle. Der Haupteingang von H&M bleibt frei. Das Zelt wird zehn Meter kürzer als in den Vorjahren, mit einer Größe von 50 mal 25 Metern aber immer noch fast Marktplatz-füllend. Im vergangenen Jahr war auf das Eiszelt vor allem aus Sicherheitsgründen verzichtet worden, weil der HKB-Bauzaun mögliche Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten verstellte. Aber auch die mögliche Blockade des Eingangs des neu eröffneten H&M-Marktes spielte eine Rolle.

Niemand wollte auf die Eisfläche verzichten

„Wir gehen davon aus, dass wir eine dauerhafte Lösung gefunden haben, die auch für die nächsten Jahre gilt“, so Hanson. Keiner der Marktplatz-Anrainer wolle auf das Eiszelt als belebendes Element im Herzen der Stadt verzichten, sagt er. Ob das wirklich so eintritt, wird allerdings die „Nagelprobe“ im kommenden Jahr ergeben, wenn das HKB keine Baustelle mehr ist und dort Besucherverkehr stattfindet. Das Veranstaltungszentrum Neubrandenburg (VZN) als Organisator des Weberglockenmarktes will in diesem Jahr das Eiszelt noch dichter an den Weihnachtsmarkt anbinden. Es gebe die Überlegung, während dieser Zeit die Stargarder Straße im Bereich des Marktplatzes für Autos zu sperren und dort weitere Attraktionen anzubieten, sagt VZN-Geschäftsführerin Barbara Schimberg. Bei Stadtfesten oder bei anderen Gelegenheiten habe man mit der gesperrten Stargarder Straße schon einige Erfahrungen gesammelt – große Probleme habe es nie gegeben. Der Verkehr wird dann über die Dümperstraße umgeleitet. Ob das Rathaus die wochenlange Straßensperrung genehmigt, sei allerdings noch unklar, so Schimberg.

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