Seltenes Bauvorhaben in Grischow:

Endlich entsteht mal wieder ein Eigenheim

Nur alle Jubeljahre wird im Dorf ein neues Eigenheim gebaut. Die Familie von Britta Freese  feiert Grundsteinlegung.

Britta Freese und Andreas Achterberg versenken die Zeitkapsel.
Siegmund Menzel Britta Freese und Andreas Achterberg versenken die Zeitkapsel.

Mit Verwandten, Bekannten und guten Freunden haben Britta Freese und ihr Lebensgefährte Andreas Achterberg in Grischow die Grundsteinlegung für ein Friesenhaus gefeiert. Es ist seit fast zehn Jahren das erste Haus, das in dem Dorf neu gebaut wird. „Ich möchte hier bleiben, bei der Familie sein, bin sehr heimatverbunden“, sagte Britta Freese.  Brittas jüngere Brüder Christoph und Sandro legten bei Erdarbeiten mit Hand an. Und die Oma hielt eine Rede. Christel Kempf wünschte den jungen Leuten viel Glück. Zuvor brachten die Bauherren eine Zeitkapsel mit Fotos, Geld sowie mit der Sonnabend-Ausgabe des Nordkurier unter die Erde. 

Kurz vor Weihnachten 2015 möchte das junge Paar, das zurzeit bei den Eltern wohnt, einziehen. Es plant zugleich Nachwuchs. Aber jetzt soll erst mal das Haus gebaut werden. In den nächsten Tagen rückt das Bauunternehmen an. Das Wetter jedenfalls wird wohl mitspielen.

Die Einwohnerzahl in Grischow nimmt allerdings weiter ab. Heute leben nach Angaben der Gemeinde noch etwa 240 Menschen im Dorf. 

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