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Geänderte Verkehrsführung zum Vier-Tore-Fest

Wer am Wochenende das Vier-Tore-Fest in der Neubrandenburger Innenstadt besuchen möchte, sollte besser Fahrrad oder Stadtbus nutzen. Wer dennoch mit dem Auto fahren möchte, muss sich auf geänderte Straßenführungen einstellen.

Das Vier-Tore-Fest in Neubrandenburg mit seinen vielfältigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen lockt am Wochenende wieder.
Heiko Brosin Das Vier-Tore-Fest in Neubrandenburg mit seinen vielfältigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen lockt am Wochenende wieder.

Die Stadtverwaltung Neubrandenburg testet zum Vier-Tore-Fest ein "Experiment", um die Straßen zu entlasten und einen Megastau zu verhindern.

Ab Sonnabend früh um 7 Uhr kann man mit seinem Auto nicht mehr wie gewohnt in Höhe des Bahnhof in die Stargarder Straße einbiegen, um in die Neubrandenburger Innenstadt zu gelangen. Dort steht dann ein Durchfahrtverbot. Nur über die zweite Einfahrt in der Großen Wollweberstraße wird es ab diesem Zeitpunkt noch möglich sein, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Wer indes wieder hinaus möchte, muss sich nicht umgewöhnen: wie schon seit Wochen geht das nur über die Stargarder Straße/Ausfahrt Bahnhof.

Da das Fehlen einer zweiten Stadtausfahrt schon zu „normalen“ Zeiten für Staus sorgt, musste man sich angesichts tausender in die Stadt strömender Gäste zum Vier-Tore-Fest etwas einfallen lassen, um den Verkehrskollaps zu vermeiden. Außerdem ist der 1. September ein verkaufsoffener Sonntag, was für zusätzliche Besucher sorgen dürfte. Die Lösung soll ein Experiment bringen: Die vier Straßen, die am Marktplatz-Center und der städtischen Tiefgarage vorbei auf die Stargarder Straße führen, werden während des Vier-Tore-Festes zu Einbahnstraßen. Das Ganze gilt bis Sonntag um 20 Uhr. „Wir wollen so erreichen, dass diejenigen, die nicht in eine der Tiefgaragen fahren wollen, links an den wartenden Autos vorbeifahren können“, erläutert Lutz Burmeister von der städtischen Verkehrsbehörde.

Überdies werden einige kleinere Straßenabschnitte in der Innenstadt komplett geperrt. Burmeister appelliert deshalb an die Autofahrer und Anwohner im gesamten Stadtgebiet, angesichts der veränderten „Spielregeln“ besonders aufmerksam zu sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein Auto vor den Toren der Stadt parken. Den Besuchern stehen dazu die Parkplätze am Stargarder Tor, am Pferdemarkt, im Umfeld des Rathauses und in der Feldstraße zur Verfügung. Zusätzlich können Parkplätze an der Rostocker Straße zwischen Bachstraße und Hopfenburg sowie an der Johannes- und der Heidenstraße genutzt werden. Von dort aus sind es jeweils wenige Minuten Fußweg bis in die Innenstadt.