Gefahrenquelle auf der Hochstraße:

Fehlt hier ein Geländer?

Seit fast einer Woche wird der Verkehr über die neue Nordbrücke geleitet. Doch dabei treten nun Gefahrenpotenziale zutage. Die Verantwortlichen winken ab.

Jetzt steht dort ein kleiner Bauzaun, doch auf den restlichen Metern der Böschung müssen Radfahrer und Fußgänger ohne Sicherung auskommen. Fotos: P. Jasmer
Paulina Jasmer Kurz bevor die neue Verkehrsführung über die neue Nordbrücke startet, klaffte zwischen Geländer und Böschung noch ein Abgrund. Jetzt steht dort ein kleiner Bauzaun, doch auf den restlichen Metern der Böschung müssen Radfahrer und Fußgänger ohne Sicherung auskommen.

Das Szenario klingt tragisch: Ein Radfahrer oder Fußgänger verliert auf der neuen Hochbrücke den Halt und stürzt in die Tiefe. Zugegeben, das ist mit der Fertigstellung der Nordbrücke und der neuen Verkehrsführung noch nicht passiert. Doch einige Neubrandenburger befürchten dies durchaus. Vor allem entlang der Rampe stadtauswärts. Hierzu hat sich René Götz beim Nordkurier gemeldet. „Wenn bei diesem Wetter dort jemand ins Schlittern gerät und dann die Böschung runterstürzt, nicht auszudenken“, sagt er am Telefon.

Das sehen die Verantwortlichen rund um den Bau der Brücke nicht so: „Die Expertenkommission für Fragen der Verkehrssicherheit – bestehend aus Mitgliedern der Stadt, des Straßenbauamtes, der Polizei und der Deges – sieht hier keinen akuten Handlungs-, Änderungs- oder Ergänzungsbedarf“, heißt es von Joachim Rascher, Projektleiter der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) auf Nachfrage. Er verspricht aber, dass er mit den „behördlichen Stellen“ noch einmal sprechen wolle, ob der Übergangsbereich zwischen Brückengeländer und Böschung am Geh-/Radweg noch auf einer bestimmten Länge mit einem zusätzlichen Geländer dauerhaft abgesichert werden sollte. „Vorgesehen ist dieses im Augenblick nicht.“

Immerhin steht jetzt kurz vor dem Geländer Richtung Oststadt ein kleiner Bauzaun, der so auf die Gefahrenstelle aufmerksam macht.

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Kommentare (1)

bauliche mängel wohin man schaut. die nordrampe in richtung sponholzer ist für fußgänger ein volles gefahrenpotential. es wird gerast wie auf einer schnellstraße , die geländer abhangseitig sollten mal zu der straße umgesetzt werden. da leben fußgänger und radfahrer wesentlich länger. die breite des fußweges stadteinwärts ist ebenso viel zu eng, es kann keine richtige schneeräumung durchgeführt werden, alles ist fahrraduntauglich konzipiert. man sollte wirklich überlegen wann da mal eine mobile beidseitige blitzanlage im 3 spurigen bereich eingesetzt wird, da könnte die stadt wieder schnell und unbürokratisch zu reichtum kommen.