Pflanzaktion für die Bienen:

Feldmark ist um eine Hecke reicher

Jäger des Hegerings haben im Verein mit Imkern und anderen Naturfreunden Sträucher und Bäume gepflanzt.  

Spatenarbeit war angesagt bei Neubrandenburger Jägern, Imkern und Naturfreunden. Sie pflanzten auf den Brodaer Höhen einen Heckenstreifen. 
Karl-Heinz Engel Spatenarbeit war angesagt bei Neubrandenburger Jägern, Imkern und Naturfreunden. Sie pflanzten auf den Brodaer Höhen einen Heckenstreifen. 

Der Hegering hatte zum Heckepflanzen auf die Brodaer Höhen eingeladen und viele kamen – Jäger, Imker, Naturfreunde - an die 25 Personen. Wohl wissend, dass eine Hecke das Landschaftsbild belebt, vor allem, wenn sie aus Blühgehölzen besteht. „Und sie bietet Hummeln, Bienen und Schmetterlingen im Sommer Nektar und der Vogelwelt im Winter Früchtenahrung, womit sie von enormem ökologischen Wert ist“, ergänzte Imker Paul Walter. Allerdings müssen die Setzlinge erst groß werden. Dass die in Dreierreihe in die Erde gebrachten Ebereschen, Wildrosen, Wildobstarten und Pfaffenhütchen rasch gedeihen, dafür will  die Agrargesellschaft Chemnitz Sorge tragen, wie Geschäftsführer Toni Jaschinski versicherte. Er werde auch Wasserwagen schicken, sollte sich in den kommenden Monaten Trockenheit einstellen.

Bevor es ans Pflanzen ging, hatte der Landwirtschaftsbetrieb den verkrauteten Boden bereits aufgepflügt. Die Spatenarbeit ging den Heckenpflanzern dadurch flotter von der Hand. Außerdem erleichtert die frische Krume den Setzlingen das Wurzelschlagen. Der Boden zwischen den jungen Sträuchern und Bäumen ist zudem mit einer Blühkräutermischung angesät worden. Die Bienen sollen von ihr bereits im Sommer profitieren.

 

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