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Festival-Macher bangen ums Wetter

Kino unter freiem Himmel kann ein Vergnügen sein. Aber was ist bei 15 Grad und Nieselregen? Dann sind die Filme der 15. Sommerfilmtage trotzdem richtig gut, verspricht Johannes Horn.

Mit "Fliegende Liebende" des spanischen Filmemachers Pedro Almodovár eröffnen die diesjährigen Sommerfilmtage auf dem Marktplatz am Freitag ihr Programm.

Der 35-Jährige, Buchhändler von Beruf, kümmert sich im Latücht-Verein um die Öffentlichkeitsarbeit. Er sieht den kommenden Tagen recht gelassen entgegen. "Bis zum Wochenende wird’s bestimmt wieder besser. Wir schauen regelmäßig, wie sich das Wetter entwickelt."

Das müssen die Veranstalter der Sommerfilmtage auch. Denn in Sachen Sommerwetter seien sie ja hierzulande schon bescheiden geworden, sagt Johannes Horn – "wenn’s nur nicht regnet!" So wie im vorigen Jahr: Alles war fertig, am Treptower Tor waren Leinwand, Bühne, Stühle aufgebaut – und dann begann es zu schütten.

Thema der Sommerfilmtage ist: die Liebe. Die Planer haben dazu einige Schmäckerchen gefunden. "Es sind relativ unbekannte Filme", sagt Johannes Horn, mit Stars wie Antonio Banderas in "Fliegende Liebende“, Sophie Marceau in „Ein Augenblick Liebe“, Pierce Brosnan in „Wie in alten Zeiten“ oder Michael Douglas in „Das grenzt an Liebe“.

Am Freitag geht’s auf dem Marktplatz um 20.30 Uhr mit Musik vom Thomas-Putensen-Trio und gegen 21.30 Uhr mit dem Pedro-Almodovár-Streifen "Fliegende Liebende" los mit den Sommerfilmtagen – bei hoffentlich gutem Wetter.